19. September 2017 2 19 /09 /September /2017 15:10
Dienstag, der 19.09.

Es war ein schöner sonniger Herbsttag heute, aber für mich stand dieser Dienstag noch völlig unter dem Eindruck des gestrigen traurigen Ereignisses. Die Meldung über Lars hat es nun auch in diverse Zeitungen geschafft, nachdem der Zoo Rostock am heutigen Vormittag nun auch in einem längeren Artikel über das Geschehen informierte und von Lars Abschied nahm.

Mich wird das wohl noch eine ganze Weile beschäftigen, ich hatte so gehofft, Lars im neuen Polarium in Rostock besuchen zu können, aber das soll nun nicht mehr sein.

Im Zoo war ich heute nicht, lasse aber gern noch das Fotoalbum von meinem Sonntagsbesuch hier, das ich gestern eigentlich bereits im Blog verlinken wollte, aber das musste erst einmal warten, von daher kommt es erst jetzt.

Der Abschluss des Eintrages bleibt dem wunderbaren Söhnchen eines tollen Eisbärenmannes vorbehalten.

Knut am 19. September 2009

Knut am 19. September 2009

Das Fotoalbum von diesem schönen Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.

Diese Woche, die so traurig begonnen hat, steuert nun auf die Mitte zu, eigentlich kann es ja nur noch aufwärts gehen, bevor Berlin ein turbulentes Wochenende bevorsteht ;-)

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18. September 2017 1 18 /09 /September /2017 18:45

Ich kann es noch nicht fassen, diese Arbeitswoche begann so entspannt, bei sonnigem Wetter und irgendwie lief alles gut, bis eben, als ich diese furchtbare Nachricht las.

Lars 12.12.1993 - 18.09.2017

Lars 12.12.1993 - 18.09.2017

Lars, der schöne Eisbärenmann und Papa von Knut, lebt nicht mehr. Er wurde heute morgen aufgrund eines inoperablen Lebertumors, der im Rahmen einer Zahnoperation und einem damit einhergehenden Gesundheitscheck und aufgrund daraufhin festgestellter erhöhter Leberwerte, eingeschläfert. Der Tumor wurde heute bei einem Ultraschall gefunden und nun hat sich der Zoo Aalborg schweren Herzens entschlossen, Lars etwaige Leiden zu ersparen.

Lars im Zoo Berlin
Lars im Zoo Berlin

Lars im Zoo Berlin

Lars kam am 12. Dezember 1993 im Münchner Tierpark Hellabrunn zur Welt und landete nach Zwischenstationen in den Zoos Bremerhaven, Münster und Neumünster im Jahr 1999 im Zoo Berlin, wo er zehn Jahre lang lebte. Dort traf er auf Tosca und das Ergebnis dieser Liaison wurde weltbekannt - Knut.

Was folgte, ist ebenfalls bekannt - Lars musste im Jahr 2009 nach Wuppertal umziehen, einer Initiative sei Dank, die Knut auf Teufel komm raus in Berlin halten wollte, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen. Ob man damit auch nur einem einzigen der beteiligten Bären den kleinsten Gefallen getan hat, darf nach wie vor in Frage gestellt werden.

Lars im Zoo Rostock
Lars im Zoo Rostock

Lars im Zoo Rostock

Nach dem Aufenthalt in Wuppertal, wo Lars Papa einer Tochter namens Anori, gemeinsam mit der Eisbärin Vilma wurde, zog er in den Zoo Rostock um, aus Platzgründen vermutlich, die Wuppertaler Eisbärenanlage ist eher ein Kachelbad, um dort Vilmas Mutter und Anoris Oma, Vienna, Gesellschaft zu leisten. Die beiden verstanden sich gut und bald zog auch Vilma wieder in der Rostocker Bärenburg ein. Das Ergebnis des Zusammenlebens war ein kleiner Junge, Knuts Halbbruder, Fiete genannt, und wieder musste Lars umziehen. Aalborg hieß das Ziel.

Hier wurde Lars ein weiteres Mal Vater, diesmal hieß die Mutter Malik, es sind Zwillingsmädchen. Lars verbrachte noch einige Monate auf der Nachbaranlage neben Mutter und Zwillingen, bevor heute morgen die traurige Entscheidung getroffen werden musste.

Lars und Tosca

Lars und Tosca

Ich könnte jetzt schreiben, das diese wunderbare Eisbärenfamilie, Lars, Tosca und Knut, nun wieder vereint ist, aber das empfinde ich als falsch und das trifft es auch irgendwie nicht. Es gab diese Familie in diesem Sinne nie, alle drei waren ganz einzigartige und wunderbare Eisbären, alle auf ihre Art eigen und dennoch verband sie etwas ...

Ich kann jetzt grad nicht weiterschreiben, es tut einfach weh ...

Lieber Lars, ich hätte dich gern noch einmal besucht, aber es hatte nicht sollen sein! Mache es gut, da, wo du jetzt bist und grüße, wen immer du dort triffst! Du warst ein ganz feiner großer, sensibler, wunderschöner und lieber Eisbär!

Du fehlst...

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4. November 2016 5 04 /11 /November /2016 15:05

Eigentlich sollte es ein feiner Freitag werden, dieser letzte Arbeitstag vor dem Wochenende. Ich habe die Arbeitswoche sportlich über die Bühne gebracht und habe am Nachmittag die Zeit gefunden, kurz im Zoo vorbeizusehen, aber das muss heute warten.

Vilma 03.12.2002 - 03.11.2016

Vilma 03.12.2002 - 03.11.2016

Wie die Zoos Rostock und Aalborg bekanntgaben, ist Eisbärin Vilma gestern nachmittag plötzlich verstorben.

Geboren im Zoo Rostock als Tochter von Vienna und Churchill, verlebte Vilma eine kurze Zeit im Zoo Nürnberg, um wieder nach Rostock zurückzukehren.

Im Winter 2010 zog sie nach Wuppertal, wo sie auf Knuts Papa Lars traf und Anfang 2012 kam Eisbärmädchen Anori auf die Welt, die sie fürsorglich aufzog.

Lars war in der Zwischenzeit nach Rostock umgezogen, wo er Vienna Gesellschaft leistete, bis ihm Vilma hinterherreiste, als Anori groß genug war, um ohne ihre Mutter auszukommen.

Vilma und Fiete
Vilma und Fiete

Vilma und Fiete

Und auch im Zoo Rostock gab es bald darauf Nachwuchs - Knuts Halbbruder Fiete sorgte dort für Begeisterung und wiederum gab Vilma die fürsorgliche Eisbärmama. Papa Lars zog indessen ein weiteres Mal um, diesmal war der Zoo Aalborg das Ziel der Reise.

Vor dem Hintergrund des Rückbaus der alten Bärenburg und des Neubaus des Polariums im Zoo Rostock, werden nun die Eisbären an verschiedene Zoos abgegeben und Vilma reiste Lars ein weiteres Mal hinterher und kam am 20. Oktober im Zoo Aalborg an, wo sie recht schnell wieder mit Lars zusammenkam, man kennt sich schließlich :-)

Kein schöner Start ins Wochenende

Gestern nun die Schocknachricht, von der ich allerdings heute erst erfahren habe:

Am Vormittag des 3. November wurden bei Vilma deutliche Verhaltensänderungen beobachtet, die sich in Lethargie und mühsamen Bewegungen äußerten. Trotz eines eilig herbeigerufenen Tierarztes und einer vorbereiteten Untersuchung verschlechterte sich ihr Zustand zu schnell, um noch eingreifen zu können und Vilma starb am Nachmittag. Eine Obduktion soll Klarheit bringen, wie es zu diesem Drama kommen konnte. Vilma hätte in einem Monat ihren 14. Geburtstag gefeiert. Dazu kommt es nun nicht mehr. Es war vorgesehen, dass sie nach der Fertigstellung des Polariums wieder in den Zoo Rostock zurückkehrt. Auch dazu kommt es nicht mehr...

Ich bin geschockt und unfassbar traurig. Es tut mir so leid, um Vilma, die viel zu früh gehen musste, in gewisser Weise auch um Lars, der diesen Winter allein verbringen muss und auch für den Zoo Rostock tut es mir leid, der eines seiner "Eisbärenkinder" verloren hat, dass nun nicht wie geplant in das neue Polarium Einzug halten wird. Nicht zuletzt für den Zoo Aalborg, wo man sicher alles getan hätte, was nötig gewesen wäre, um Vilma zu helfen, aber es ging alles viel zu schnell...

Da bleibt mir wohl nur noch, Lebewohl zu sagen. Lebewohl, du hübsche Vilma und grüße Knut, Nancy, Tosca, Churchill und wen du sonst noch so triffst...

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18. Oktober 2016 2 18 /10 /Oktober /2016 13:34

Während es über die Eisbären in Berlin gegenwärtig nicht allzu viel zu berichten gibt, heißt es dieser Tage im Zoo Rostock Abschied nehmen von den drei liebgewonnenen Eisbären Vienna, Vilma und Fiete.

Die 1958 erbaute Bärenburg, die nun allmählich in die Jahre gekommen ist und nun dem bereits seit langem geplanten Polarium Platz machen soll, wird in den kommenden zwei Jahren zurückgebaut - und nach den neuesten Erkenntnissen der Eisbärenhaltung - und erheblich größer, neu errichtet. Im neuen Polarium sollen weiterhin die Pinguine und Robben eine neue Heimat erhalten.

Fiete
Fiete

Fiete

Fiete zieht nun nach Ungarn und wird im Sóstó Zoo, dem Nyíregyházi Állatpark, seine neue Heimat finden. Der Zoo befindet sich in der Stadt Nyíregyháza im Nordosten Ungarns und ist gegenwärtig der einzige Zoo Ungarns, der Eisbären hält, nachdem die Eisbärenhaltung in Budapest vor einigen Jahren aufgegeben wurde. Derzeit lebt im Sóstó Zoo die fast 30-jährige Eisbärin Simba. Fiete soll dort jedoch in Kürze Gesellschaft von einer jungen Moskauer Eisbärin erhalten.

Vilma

Vilma

Fietes Mama Vilma zieht Fietes Papa Lars hinterher, der bereits vor eineinhalb Jahren in den Zoo Aalborg in Dänemark umgesiedelt ist, um Vilma und Fiete auf der Bärenburg im Zoo Rostock Platz zu machen. Lars hat dort im Sommer 2015 seine neue Heimat gefunden, in der er gegenwärtig mit der Eisbärin Malik zusammenlebt. Und nun stößt noch Vilma zu dieser Gemeinschaft hinzu. Es ist ein feines Eisbärengelände und ich meine, das schönste, das Lars in seinem Leben bisher bewohnt hat. Und ich denke, auch Vilma wird sich dort wohlfühlen.

Vienna
Vienna

Vienna

Die mit Abstand weiteste Reise hat Vienna vor sich - sie zieht in den Zoo de la Palmyre, gelegen an der französischen Atlantikküste in der Gemeinde Les Mathes, knapp 1.600 Kilometer von Rostock entfernt. Ich hoffe sehr, dass Vienna die lange Reise gut übersteht und dass sie sich sich in ihrer neuen Heimat wohlfühlt.

Wobei es mir schwer fällt zu glauben, dass es keinen nähergelegenen Zoo gibt, der nicht in der Lage gewesen wäre, die knapp 28-jährige Vienna mit ihrem körperlichen Handicap für einen doch recht überschaubaren Zeitraum aufzunehmen...

Ich wünsche den drei Eisbären eine gute Reise und ein schönes Leben in ihrer neuen Heimat.

Die Aussagen, welche Eisbären nach dem Neubau des Polariums tatsächlich nach Rostock zurückkehren werden, widersprechen sich dermaßen, dass ich mich da lieber überraschen lasse, wen es 2018 tatsächlich nach Rostock verschlägt...

Der Abschluss des Eintrages bleibt selbstverständlich Knut vorbehalten.

Knut am 18. Oktober 2008

Knut am 18. Oktober 2008

Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut darf hier durchgeblättert werden.

Ansonsten gibt es aus Berlin zu vermelden, dass das kalte, graue und sonnenlose Wetter hier in die Fortsetzung geht ;-)

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30. September 2015 3 30 /09 /September /2015 15:08

Wie bereits im letzten Eintrag geschrieben, war der gestrige Tag ein langer solcher. In völliger Dunkelheit klingelte der Wecker, dem ich diese Aktivität kurzzeitig übelnahm, aber ich hatte ja einiges vor. Wenig später war ich unterwegs zur U-Bahn, die natürlich um diese Zeit kaum frequentiert war. In der S-Bahn, die mich zum Hauptbahnhof beförderte, sah es nicht anders aus. Der Hauptbahnhof selbst glich um diese Zeit eher einer Gespensterstadt, aber einen Kaffee habe ich dann doch bekommen :-) Die Reisenden, die sich um diese Zeit dorthin verirrt hatten, schauten ähnlich verschlafen in die Weltgeschichte wie ich.

Nun, der Zug stand bereits da und wartete auf Mitfahrer. Der Ansage nach fuhr er nach Rostock, der Anzeige im Wagen nach jedoch plante er irgendein Dörflein in der Nähe von Lutherstadt Wittenberg anzusteuern. Spannende Geschichte ;-)

Zuganzeige hin oder her - ich landete, wie geplant und gewollt, pünktlich in Rostock, enterte kurz darauf die Straßenbahn und war dann auch dort, wo ich hinwollte, im Zoo :-)

Ein Ausflug an die Ostsee

Nachdem ich ein Tagesticket erworben und bereitwillig meine Postleitzahl kundgetan hatte, war mein erstes Ziel natürlich die Eisbärenanlage. Schon von weitem hörte ich ein lautes Platschen im Wasser. Vilma war es nicht, sie stand auf der Anlage und hatte ein Plastikspielzeug oder das, was davon übrig war, am Wickel. Eisbärchen Fiete war im Wasser unterwegs und wollte wohl gerade einen für seine Größe überdimensionierten Baumstamm, der obendrein mit einer Kette befestigt war, ins Wasser ziehen. Fiete war von der Sinnlosigkeit seiner Bemühungen bald überzeugt und suchte sich andere Beschäftigungen. Also nahm er sich einen Kanister vor, der auch schon bessere Tage gesehen hatte und völlig aus der Form war, der Kanister, nicht Fiete ;-) Nun leistete er Vilma, die mittlerweile im Wasser war, Gesellschaft und es wurde eine Runde gespielt, was angesichts der unterschiedlichen Größenverhältnisse zwischen Mama und Sohn etwas ruppig aussah, aber so wohl nicht gemeint war :-)

Fiete

Fiete

Es folgte ein Ausflug zur benachbarten Mutter-Kind-Anlage, auf der gegenwärtig Vienna, die Mutter von Vilma und Oma von Fiete, untergebracht ist. Vienna hat die Wahl zu entscheiden, ob sie auf die Anlage geht oder lieber im Innenbereich bleibt. Leider zog Vienna gestern Letzteres vor, ab und an sah man ein wenig Fell und ein paar Bewegungen im Durchgang zum Innenbereich, das war es leider, ich fand es schade ;-) Und natürlich habe ich auch die Kamtschatkabären nebenan besucht, die nun die Anlage bewohnen, auf der bei meinem letzten Besuch noch Kodiakbär Bodo wohnte. Es war nur ein Bär zu sehen und der verschwand umgehend hinter einem Baum und blieb dort auch fürs Erste.

Zurück zu Fiete und Vilma, bespielte Fiete alles, was ihm in die Tatzen geriet, während Vilma ihre stereotypen Runden drehte. Drei Schritte nach links, drei nach rechts, sich halb aufrichtend und mit einer Rückwärtsdrehung des Kopfes, ging die Runde wieder los - kein schöner Anblick.

Nach einer längeren Runde durch den Zoo - das Darwineum wollte besucht werden, schreit nach meinem Dafürhalten jedoch nicht nach einer Wiederholung - und der Besichtigung etlicher Dahlienanpflanzungen, die im ganzen Zoo verteilt anzutreffen und wirklich wunderschön sind, habe ich wieder bei den Eisbären vorbeigeschaut. Keine Spur von Vienna weiterhin; Fiete hatte sich zu einer Ruhepause niedergelassen und Vilma ging in der Zwischenzeit spazieren. Kurze Zeit später lag Fiete in der Sandecke und schlief, Vilma verpasste sich noch ein sandiges Outfit und legte sich dann neben ihr Söhnchen und schlief ebenfalls. Ein schöner Anblick :-)

Vilma

Vilma

Ich habe daraufhin die Segel gestrichen und mich zum Rostocker Hauptbahnhof zurückbefördern lassen. Mein Zug kam pünktlich und wollte wieder nach Lutherstadt Wittenberg, wo ich nach wie vor nicht hinwollte, aber er legte vor dem Erreichen dieses Zieles einen Halt am Berliner Hauptbahnhof ein und so landete ich nach einem langen Tag tatsächlich wieder dort, wo ich am Morgen losgefahren war ;-)

Das Fotoalbum von meinem Besuch im Zoo Rostock ist hier zu finden. Einige andere Tiere und Dahlien haben sind auch darin verirrt ;-)

Heute überlasse ich den Abschluss des Eintrages Knut und Gianna.

Knut und Gianna am 30. September 2009
Knut und Gianna am 30. September 2009

Knut und Gianna am 30. September 2009

Das Fotoalbum von diesem Tag kann hier angesehen werden.

Es war ein spannender und alles in allem schöner Tag, wenn er auch sehr lang und anstrengend war. Aber eine Wiederholung wird es geben :-)

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29. September 2015 2 29 /09 /September /2015 19:44
Gestatten - Fiete

Gestatten - Fiete

Nur ganz kurz, wirklich. Mitten in der Nacht zur Bahn gefahren, nach Rostock befördern lassen, gefährlich früh, für jemanden, der aus Berlin kommt, dort angelangt, weiter ging es zum Zoo und dort zuerst zu den Eisbären, ein putzmunteres Eisbärchen namens Fiete kennengelernt, der ungefähr die Energie von fünf seiner Sorte und seines Alters an den Tag legte, Mama Vilma ebenfalls kennengelernt, die sich einige Male herabließ, sich um das Söhnchen zu kümmern und mit ihm spielte, ansonsten aber leider den Rest der Zeit mit stereotypen Bewegungen verbrachte, glücklicherweise zeigt Fiete sich bisher davon unbeeindruckt und ahmt das nicht nach und ich hoffe, dass das so bleibt und irgendjemand herausfindet, wie man diesen Tick bei Vilma schnellstmöglich abstellen kann.

Das dürfte wahrscheinlich der längste Satz meines Lebens gewesen sein ;-)

Ein langer Tag in Kurzfassung

Im Zoo Rostock fanden bis zum 27. September die Dahlienwochen statt, besagte Dahlien hielten sich zu meiner Freude nicht an den Zeitplan und blühten auch heute noch lustig vor sich hin.

Das Darwineum wurde auch aufgesucht, für völlig überbewertet befunden und mit Schnappatmung aufgrund der klimatischen Verhältnisse dort drin wieder verlassen, mit der Vorahnung, dass der nächste Besuch im Zoo Rostock ohne einen Besuch dieses "Highlights" stattfinden wird.

Flamingo

Flamingo

Andere Tiere wurden natürlich ebenfalls besucht, aber weitere Fotos und ein ausführlicher Bericht kommen erst morgen, ich muss die Fotos erst einmal sichten, da ich mir heute einen Wolf geknipst habe und außerdem rechtschaffen müde bin.

Zeit für Knut habe ich dennoch :-)

Knut am 30. Januar 2008

Knut am 30. Januar 2008

Alles weitere dann morgen bzw. in den nächsten Tagen :-)

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28. Oktober 2013 1 28 /10 /Oktober /2013 19:21

Angekommen in der Winterzeit bin ich ja bereits gestern, aber seit heute nimmt nicht nur die neue Arbeitswoche ihren Lauf, auch der Herbst kommt jetzt richtig auf Touren. Zu meiner Arbeitsstelle habe ich es noch im Trockenen geschafft, danach begann es jedoch dauerhaft zu regnen. Welch ein Glück, dass ich warm und trocken im Büro saß. Nun, um die Mittagszeit hörte der Regen auf, die Sonne schaffte es für einige Minuten, durch die dicke Wolkendecke zu blinzeln und am Nachmittag drohte bereits neuer Regen. Und so habe ich, nicht nur deswegen, auch aus Zeitgründen, auf einen Zoobesuch verzichtet, was mir nicht sonderlich schwer fiel.

Bereits am späten Nachmittag wurde es dunkel, mittlerweile ist es stockduster und der einzige Grund, warum ich heute überhaupt etwas schreibe, ist dieser hier:

 

Churchill20120706 003

 

Eisbär Churchill lebt nicht mehr. Am vergangenen Samstag wurde er von seinen Leiden erlöst. Churchill ist ein gebürtiger Rostocker (mit dem Präteritum tue ich mich diesbezüglich immer etwas schwer) und hat die meiste Zeit im Zoo Rostock verbracht.

Churchill20120706 004

 

Ich durfte ihn im vergangenen Jahr kennenlernen - nun ja, er war ein älterer Herr, der meist schlief, aber eine imposante Gestalt abgab und in den vergangenen Jahren im Zoo Rostock für einen wahren Kindersegen sorgte.

Ich mochte ihn sehr.

Churchill20120706 041

Churchill20120907 003

 

Am 28. November hätte Churchill seinen 34. Geburtstag gefeiert, ein stolzes Alter. Dennoch ist es traurig - bei meinem nächsten Besuch im Zoo Rostock werde ich ihn ganz sicher vermissen. 

Mach es gut, Churchill, du bist (mit dem Präteritum tue ich mich immer etwas schwer) ein toller Bär.

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11. September 2012 2 11 /09 /September /2012 16:17

Vor einigen Tagen habe ich mich auf die Reise in die Hansestadt Rostock begeben, um wieder einmal im dortigen Zoo vorbeizuschauen.

Los ging es zu verboten früher Stunde und der Zug beförderte mich in Richtung Rostock, mitten in ein Regengebiet hinein ;-)

Angekommen in Rostock, begrüßte mich ein dunkelgrauer Himmel, aber noch regnete es nicht. Und weiter ging die Reise mit der Straßenbahn in Richtung Zoo. Kaum dort angekommen, begann es dezent, aber stetig zu nieseln, was bis zur Mittagszeit anhalten sollte ;-)

Vienna

Vienna20120907 034

 

Im Zoo angekommen, führte der erste Weg selbstverständlich zu den Eisbären. Churchill begrüßte mich noch kurz, um danach zu schlafen, woran sich während der Dauer meines Zoobesuches auch nichts ändern sollte.

Auf der benachbarten Anlage waren Lars und Vienna anzutreffen. Lars lag in seiner Sandecke und schlief, während Vienna etwas entfernt von ihm auf der Anlage lag und ihn beobachtete.

Viel tat sich bei den Eisbären bis zur Fütterung am frühen Nachmittag nicht und so blieb Zeit für einige Rundgänge durch den Zoo, die natürlich immer wieder bei den Eisbären vorbeiführten ;-)

Lars

Lars20120907 095

 

Erst zur kommentierten Fütterung wurden Lars und Vienna etwas munterer. Ins Wasser wollten anfangs beide nicht und erst, als zwei Eisbomben ins Wasser geworfen wurden, marschierte Lars gemächlich die Treppe hinunter ins Wasser und schnappte sich die erste Eisbombe. Vienna sah ihm von oben zu. Als Lars sich dann aber auch noch über die zweite Eistorte hermachte, war Vienna rasch unten am Wasser und nahm Lars eine Eisbombe ab, die dieser ihr gutmütig überließ und sich die andere Eisbombe wieder vornahm. Danach fand er eine große blaue Tonne im Wasser und spielte ausgelassen damit. Vienna schlief indes ;-)

Das Fotoalbum mit den Eisbären habe ich hier untergebracht.

Kodiakbär Bodo

Kodiakbär20120907 068

 

Neben den Eisbären im Zoo Rostock blieb natürlich auch noch Zeit für andere Tiere.

Hier habe ich noch ein kleines Album von anderen Zoobewohnern gebastelt ;-)

Am späten Nachmittag ging es zurück zum Bahnhof und bald darauf fuhr mich der Zug nach Berlin zurück. Es war wieder ein toller Tag im Zoo Rostock und selbstverständlich bin ich im kommenden Jahr wieder dort :-)

Knut am 9. September 2010

Knut20100909 029

Knut20100909 042

 

Das Fotoalbum von diesem Tag kann sich hier angeschaut werden.

Mein Urlaub endet leider heute, morgen hat mich der Arbeitsalltag wieder, aber glücklicherweise starte ich in eine recht kurze Arbeitswoche ;-)

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