Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Nachdem ich mich am Freitag morgen - ungeachtet der letzten unguten Erfahrungen mit der DB - wieder auf den Weg mit derselben in Richtung Ostsee aufgemacht hatte - der Zug fuhr nicht nur, er fuhr sogar pünktlich, fuhr tatsächlich die Strecke, die er fahren sollte und kam auf die Minute dort an, wo der Zug und ich selbst hinwollten, war ich erst einmal froh, in Stralsund angekommen zu sein und meine Familie dort besuchen zu können.
Und schon ging es am Samstagmorgen weiter nach Rostock, in den Zoo natürlich :-)
Die Straßenbahn zum Eingang Trotzenburg fuhr ebenfalls pünktlich, allerdings nur zweimal stündlich. Und so kam es, wie es kommen musste, vor der Kasse, die nur von einer einzigen Person besetzt war, sammelte sich in Windeseile eine respektable Schlange. Zumal besagte Kassendame nicht nur Tageskarten verkaufen, sondern auch Jahreskarten kontrollieren muss - eine separate Kartenkontrolle existiert nicht- ebenso muss sie auch noch Jahreskarten ausstellen, da es einen Servicepoint wie in Berlin nicht gibt. Nun ja, dann muss man eben ein wenig warten...
Natürlich bin ich sofort in Richtung Polarium spaziert, vorbei an den Pelikanen auf ihrer kleinen Insel im Teich, der direkt gegenüber dem Eingang liegt, ging es linker Hand sofort zu den Pinguinen, die einen Teil des Polariums bilden. Und schon ging es die Treppe hoch zu den Eisbären. Und schon zeigte sich der Nachteil verglaster Anlagen - sie waren bei diesen Temperaturen beschlagen. Die Rostocker waren immerhin so clever, kleine Nischen einzubauen, deren Scheiben einsehbar bleiben - ob das im Winter auch so ist, wird sich zeigen. Immerhin konnte ich dort zwei dunkelbraun eingefärbte Eisbärinnen namens Noria und Sizzel beobachten, die sich sichtlich gut verstanden und miteinander spielten :-)
Akiak war derweil auf seiner Anlage an der Besucherscheibe, die auch Unterwasseraufnahmen zulässt, zugange und schien sich sehr für seine Besucher zu intessieren, das Interesse blieb allerdings keineswegs unerwidert. Allerdings tat Akiak während meines Aufenthaltes nichts anderes, erst, als ein Pfleger ihn rief und hinter dem Gitter zum Innengehege auftauchte, kam Akiak aus dem Wasser und verschwand kurz darauf hinter den Kulissen.
Derweil hatten Noria und Sizzel einen Monsterkürbis serviert bekommen, aber dazu später und alles mehr von meinem Besuch aus dem Zoo Rostock - es war schön, aber dennoch ein wenig stressig ;-)
Ich möchte jetzt erst einmal die Gelegenheit nutzen, Katjuscha aus dem Zoo Berlin ganz herzlich zu ihrem 34. Geburtstag zu gratulieren, den sie am Freitag feiern durfte, womit sie meines Wissens der älteste Zooeisbär Deutschland sein dürfte, ein Umstand, zu dem man auch dem Pflegerteam des Zoo Berlin gratulieren darf.
Happy Birthday, liebe Katjuscha, wenn auch nachträglich und ich hoffe, dass Du uns Besucher noch lange erfreust und möglicherweise, man möchte ja nicht gleich unverschämt werden, vielleicht auch einmal in den Genuss eines frischen Wassergrabens kommst!
Das Schlusswort des Eintrages bleibt natürlich Knut vorbehalten.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut kann hier gefunden werden.
Das soll es in Kürze von diesem Wochenende gewesen sein, ich muss erst einmal wieder ankommen und mich (und die Fotos sortieren), alles Weitere folgt in Kürze ;-)
Eclipse Next 2019 - Gehosted von Overblog
