Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Angekommen in der Winterzeit bin ich ja bereits gestern, aber seit heute nimmt nicht nur die neue Arbeitswoche ihren Lauf, auch der Herbst kommt jetzt richtig auf Touren. Zu meiner Arbeitsstelle habe ich es noch im Trockenen geschafft, danach begann es jedoch dauerhaft zu regnen. Welch ein Glück, dass ich warm und trocken im Büro saß. Nun, um die Mittagszeit hörte der Regen auf, die Sonne schaffte es für einige Minuten, durch die dicke Wolkendecke zu blinzeln und am Nachmittag drohte bereits neuer Regen. Und so habe ich, nicht nur deswegen, auch aus Zeitgründen, auf einen Zoobesuch verzichtet, was mir nicht sonderlich schwer fiel.
Bereits am späten Nachmittag wurde es dunkel, mittlerweile ist es stockduster und der einzige Grund, warum ich heute überhaupt etwas schreibe, ist dieser hier:
Eisbär Churchill lebt nicht mehr. Am vergangenen Samstag wurde er von seinen Leiden erlöst. Churchill ist ein gebürtiger Rostocker (mit dem Präteritum tue ich mich diesbezüglich immer etwas schwer) und hat die meiste Zeit im Zoo Rostock verbracht.
Ich durfte ihn im vergangenen Jahr kennenlernen - nun ja, er war ein älterer Herr, der meist schlief, aber eine imposante Gestalt abgab und in den vergangenen Jahren im Zoo Rostock für einen wahren Kindersegen sorgte.
Ich mochte ihn sehr.
Am 28. November hätte Churchill seinen 34. Geburtstag gefeiert, ein stolzes Alter. Dennoch ist es traurig - bei meinem nächsten Besuch im Zoo Rostock werde ich ihn ganz sicher vermissen.
Mach es gut, Churchill, du bist (mit dem Präteritum tue ich mich immer etwas schwer) ein toller Bär.
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