Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Der September biegt nun auf die Zielgerade ein und präsentierte sich heute mit Temperaturen, die die 15 Grad nicht übersteigen sollten, und zeitweise sonnig daherkam.
Ich war zwar am Vormittag kurz im Zoo, aber von dort gibt es nichts Nennenswertes zu berichten, das kann also warten ;-)
Und so fahre ich nun dort fort, wo ich gestern aufgehört habe und mache mit meinem Zoobesuch in Rostock und dort vor allem mit dem Polarium weiter.
Es war ein recht grauer Tag, nachts hatte es noch kräftig geregnet, aber tagsüber blieb es glücklicherweise trocken. Wir kamen kurz vor zehn Uhr im Zoo Rostock an und enterten direkt den Eingang Trotzenburg, um so schnell wie möglich das Polarium und natürlich die Eisbären sehen zu können ;-)
Das Polarium ist im historischen Teil des Zoos Rostock, also an alter Stelle errichtet worden, und umfasst nun eine Gesamtfläche von 12.500 qm. Bewohner sind neben den Eisbären noch die Humboldt-Pinguine.
Die beiden Eisbären bewohnen eine Tundra-artig gestaltete Anlage, die abteilbar ist, so dass Akiak und Noria derzeit jede/r einen Teil der Anlage bewohnen, wobei am Mittwoch das erste Mal ein Anlagenwechsel stattgefunden hat. Diese Anlagen(-teile) sind sehr großzügig und weitläufig angelegt und bieten Rückzugsmöglichkeiten. Sie sind ausgestattet mit Mulchanteilen, Grasflächen, Bäumen und liegenden Stämmen und bieten die Möglichkeit, durch Sichtscheiben im Besucherzentrum die Bären beim Tauchen zu beobachten, was mir allerdings nur einmal aus der Ferne gelang, wobei ich erwähnen muss, dass besagte Sichtscheiben immer dicht umlagert sind ;-)
Die umlaufenden Mauern, die die Anlagenbegrenzung bilden, sind zwischendurch immer wieder mit Besuchersichtscheiben ausgestattet - man befindet sich auf dem gleichen Niveau wie das Eisbärengehege selbst - was dazu führen kann, dass man plötzlich Auge in Auge einem Eisbären gegenübersteht, nur getrennt durch besagte Scheibe - ein irres Erlebnis ;-)
Und so haben wir Noria und Akiak beim Baden, Tauchen, Spielen und an der Besucherscheibe flirtend beobachten können, wobei mein Eindruck ist, dass sich die beiden jungen Eisbären dort sehr wohl fühlen - sie haben ja wirklich ein feines neues Zuhause vorgefunden, etwas, was ich einem gewissen jungen Eisbären vor einigen Jahren mindestens genauso gewünscht hätte, aber es hatte nicht sollen sein...
Natürlich wurden auch noch andere Zoobewohner besucht und auch dem Dahliengarten ein Besuch abgestattet, der um diese Zeit in voller Blüte steht :-)
Am Nachmittag haben wir uns von den beiden Eisbären und aus dem Zoo verabschiedet und sind nach Stralsund zurückgefahren. Ich bin mir so sicher, dass ich in wenigen Wochen wieder dort sein werde :-)
Aber das war nun wirklich genug Text, ich lasse jetzt Bilder sprechen, die hier zu finden sind.
Und wie immer überlasse ich den Abschluss des Eintrages Knut.
Das soll es für heute gewesen sein, vom vorletzten Septembertag des Jahres 2018. Ich genieße jetzt einfach noch diesen feinen Samstagabend :-)
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