Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Dieser Samstag vor dem 3. Advent verlief sonnenlos, mit Temperaturen knapp über der Gefriergrenze, aber es blieb wenigstens trocken. Für mich stand heute ein Zoobesuch auf dem Plan und so nahm ich diesen am Vormittag in Angriff. Leider gestaltete sich die Hinfahrt etwas schwierig - auf der Stadtbahnstrecke hakte es und so wurden die geschätzen Fahrgäste am Bahnhof Friedrichstraße an die frische Luft gesetzt, woraufhin die S-Bahn einfach wieder zurückfuhr. Und nun lag es an jedem Einzelnen, zu sehen, wie er von dort aus weiterkommt ;-) Meine Wahl fiel auf die Regionalbahn, die nach nur einer Viertelstunde auch erschien und mich zum Zoo beförderte - natürlich mit etlicher Zeitverzögerung als geplant ;-)
Angekommen vor dem Zoo durfte ich mich freuen, die Einzige vor der Kontrolle zu sein und nachdem ich sämtliche dafür benötigten Dokumente plus Zertifikat präsentiert hatte, durfte ich auch schon hinein. Im Zoo ging es sehr übersichtlich zu - der Schnee hatte sich größtenteils verflüchtigt, nur auf den Bäumen und Gebüschen lag er noch und auf einigen Anlagen waren noch Reste davon zu erkennen.
Angekommen vor der Eisbärenanlage fand ich eine im Mulchbett schlafende Katjuscha an. Ihr Nachbar, der Polarwolf Viktor, tat es ihr gleich. Nachdem ich das Borneo-Bartschwein Neo begrüßt hatte, ging es in den Panda Garden. Pit lag schlafend im Wohnzimmer auf der Holzbett, seinen Bruder Paule konnte ich nirgends entdecken, während der Vater der beiden, Jiao Qing, in seinem eigenen Wohnzimmer saß und sich dem Bambusverzehr hingab ;-)
Ich habe nun einen Besuch im Tropenhaus folgen lassen. Leider wurden die meisten Anlagen gerade gereinigt, so dass es dort nur wenige Bewohner zu bewundern gab. Also gut, ich habe mich daraufhin zur Adlerschlucht aufgemacht ;-)
Nachdem ich dort die Schneeeulen sowie die beiden Bartkauz-Damen begrüßt hatte, ging es noch einmal zurück zur Eisbärenanlage. Dort hatte sich in der Zwischenzeit allerdings nichts getan - Katjuscha lag immer noch schlafend in ihrem Mulchbett. Also ging es für mich gemütlich zurück zum Ausgang, den ich enterte, nachdem ich noch vergeblich nach den Elefanten Ausschau gehalten hatte ;-)
Die Rückfahrt gestaltete sich glücklicherweise problemlos und nicht so zeitaufwändig und nervenaufreibend wie die Reise zum Zoo ;-) Ich war dennoch froh, nach dieser ungeplanten Erlebnisreise durch Berlin wieder in meinen vier Wänden angekommen zu sein.
Der Abschluss des Eintrages bleibt natürlich auch heute Knut vorbehalten.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut, Tosca, Nancy und Katjuscha im Schnee kann hier angesehen werden.
In den kommenden Tagen steigen die Temperaturen wieder und es wird wahrlich regnerisch - wäre er doch noch ein wenig geblieben, der Winter samt Schnee ;-)
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