Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Es war ein sonniger Mittwoch in diesem Monat März, der bisher eher grau und trüb und zuweilen noch winterlich kalt daherkam. Meine Urlaubswoche feierte heute Bergfest und es zog mich wieder einmal in den Tierpark, den ich sonst nur am Wochenende besuchen kann. Außer einer Kindergruppe befand sich außer mir niemand vor der Ticketkontrolle, so dass ich recht schnell drin war im Tierpark und auf dem Weg zur Eisbärenanlage war ;-)
Tonja und Hertha trieben sich weißgewandet am Ufer herum, was darauf schließen ließ, dass Mama und Tochter bereits ein Bad hinter sich hatten. Tonja war das offenbar noch nicht genug; sie hatte im Wasser noch einige Äpfel entdeckt, der wohl während der morgendlichen Fütterung (ohne Besucher natürlich verständlicherweise) übrig geblieben waren und war kurz darauf wieder im Wasser :-)
Damit nicht genug, kurz darauf holte Tonja ein dickes Seil aus dem Wasser und spielte vergnügt damit herum.
Hertha indes blieb am Ufer und beobachtete von dort aus, was die Mama im Wasser so anstellte ;-)
Hertha war natürlich sehr interessiert und verfolgte Tonjas Tun im Wasser vom Ufer aus. Und irgendwann gab es für die kleine Eisbärin kein Halten mehr, sie flog mit einem kühnen Satz ins Wasser und schon spielten Tonja und Hertha miteinander und das Tau war Geschichte :-)
Mittlerweile hatten sich etliche Besucher eingefunden, viele mit Kindern, die begeistert das Treiben von Tonja und Hertha im Wasser beobachteten - weggehen wollte keiner :-)
Mir wurde es mittlerweile zu voll im Tierpark und ich habe mich auf den Weg zum Ausgang begeben; einige Dinge wollten noch erledigt werden.
Und wie immer überlasse ich den Abschluss des Eintrages meinem Lieblingseisbärchen.
Das Fotoalbum vom meinem Besuch bei Knut und Gianna kann hier angesehen werden.
Der geplante Oster-Lockdown, der gestern beschlossen wurde, ist nun größtenteils vom Tisch und wurde heute zurückgenommen. So richtig durchdacht war die Geschichte ja nun wirklich nicht, fünf Tage lang Ruhetage einzulegen und alles zu schließen, bis auf den Karsamstag, da hätten die Lebensmittelmärkte öffnen dürfen. Verdichten statt entzerren also - keine gute Idee. Immerhin ist die Bundesregierung so ein Stück weit lernfähig ;-)
Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung, die aktuell keine schöne ist...
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