Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Ich frage mich tatsächlich, wo dieses Jahr abgeblieben ist. Nicht, dass ich diesem merkwürdigen 2020 hinterhertrauern würde, aber es ist nur so verflogen, man bemerkte es kaum. Und schon ist Advent - es geht auf die Weihnachtstage zu. Die diesbezügliche Stimmung lässt bei mir allerdings noch auf sich warten.
Dieser Freitag begann kühl und regnerisch, dafür zeigte sich am Nachmittag die Sonne. Perfektes Timing also, ich hatte für die zweite Tageshälfte ein Zeitfenster für den Zoo gebucht und habe die Gelegenheit genutzt, wieder einmal dort vorbeizuschauen ;-)
Im bereits weihnachtlich geschmückten Zoo ging es für mich natürlich wie immer zuerst ins Bärenrevier. Die Reinigung der Eisbärenanlage ist beendet, das Wasserbecken füllt sich allmählich und Katjuscha war dort auch wieder zugegen. Sie hatte es sich in ihrer Mulchecke bequem gemacht, döste ein wenig und warf zwischendurch immer wieder Blicke in die Gegend. Allzu viele Besucher hatte sie nicht, überhaupt war der Zoo heute äußerst übersichtlich gefüllt ;-)
Nach einer Runde um das Robbenrevier habe ich den Weg durch das Schweinerevier zum Panda Garden eingeschlagen. Auch hier war es erstaunlich leer. Familie Panda befand sich vollzählig in ihren verglasten Wohnzimmern. Jiao Qing schlief, während nebenan bei Meng Meng und ihren Söhnen Pit und Paule gerade eine kleine Kabbelei stattfand - die Anstifterin war übrigens die Frau Mama, die wohl der Meinung war, dem Nachwuchs ein wenig Beine machen zu müssen ;-)
Nun ging es für mich auch bereits wieder in Richtung Ausgang, natürlich nicht, ohne vorher noch bei den Tahren, den Elefanten und den Steinböcken vorbeigesehen zu haben.
Angekommen an der S-Bahn, die mich heimwärts beförderte, erfuhr ich, dass an diesem Wochenende die Stadtbahnstrecke zwischen Tiergarten und Westkreuz baubedingt gesperrt ist und hier ersatzverkehrt wird. Gut, dies zu wissen, sonst wäre ich am Sonntag auf dem Weg zum Zoo in Tiergarten "gestrandet". So wird als Alternative dann eben auf die U-Bahn zurückgegriffen. Dauert zwar etwas länger, dafür muss ich nicht zwischendurch mit dem Bus pendeln ;-)
Natürlich bleibt der Abschluss des Eintrages auch diesmal Knut vorbehalten.
Das Fotoalbum von meinem Besuch beim Eisbärchen darf gern hier durchgeblättert werden.
Und nun wünsche ich allseits ein schönes erstes Adventswochenende, bleibt alle gesund und auf Abstand!
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