Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Es ist Freitag, der 24. Juli, in fünf Monaten ist Heiligabend, nur so nebenbei bemerkt, die Arbeitswoche ging heute zuende und so ganz unbemerkt steht nun tatsächlich bereits das letzte Wochenende dieses Sommermonats vor der Tür. Dieser Tag kam mit sonnigen 26 Grad daher, glücklicherweise stellte sich ab und an eine Wolkendecke der Sonne in den Weg und es wehte ein recht erfrischender Wind - alles in allem war es durchaus erträglich ;-) Und so stand einem nachmittäglichen Zoobesuch nichts entgegen :-)
Angekommen im Zoo, ich war zu der Zeit die Einzige an der Einlasskontrolle, ging es nun hinein. Im Gegensatz zum Mittwoch ging es im Zoo heute ausgesprochen überschaubar zu, obwohl es natürlich nicht leer war. Nachdem mich das amtierende Alpenmurmeltier begrüßt hatte, ging es also weiter.
Das Zwergflusspferd genoss seinen Nachmittagssnack in Form von Grünzeug, welches man ihm dankenswerterweise im Schatten serviert hatte ;-) Mich zog es nun zu den Bären, vor allem zu Katjuscha, selbstverständlich. Vor ihrer Anlage hatten sich einige wenige Besucher versammelt und waren wohl auf der Suche nach ihr ;-)
Katjuscha hielt sich in ihrem schattigen Höhleneingang auf, schlief aber diesmal nicht, sondern warf einige Blicke auf die Anlage. Dabei zog sie es vor, möglichst tief in der Höhle zu bleiben; der heutige Sonnenschein samt Temperaturen behagte ihr wohl nicht so. Jedenfalls hatte sie mein vollstes Verständnis ;-)
Die Wildhunde hatten sich ebenfalls ein schattiges Plätzchen auf der Anlage gesucht, lagen dort aneinandergekuschelt und dösten. So wenig Bewegung wie möglich, war heute ihre Devise ;-)
Der Nasenbär gegenüber sah das wohl ganz ähnlich. Er war heute weit entfernt von seiner sonstigen Wuseligkeit und Aktivität - einfach über dem Baumstamm abhängen, das schien ihm die beste Art, diesen sonnigen Tag hinter sich zu bringen, zu sein ;-)
Der Anoa lag ebenfalls auf seiner Anlage herum und tat nicht viel, ebenso sah es bei den Himalaya-Tahren aus. Die versammelte Mannschaft hatte sich den Schatten vor dem Felsen zum Ausruhen gesucht und harrte dort aus.
Eine Ausnahme machten auch heute die Elefanten - sie waren im Sonnenschein auf ihrer Anlage unterwegs und duschten sich mit Sand ab - jeder so, wie er mag ;-)
Als ich den Zoo verließ, stellte ich fest, dass es keine Besucherschlange vor dem Einlass gab, es war zwar nicht allzu heiß, aber doch recht drückend, so dass viele Menschen wohl eher dem Schwimmbad den Vorzug gaben.
Den Abschluss des Eintrages überlasse ich wie immer Knut.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut, Gianna, Tosca und Nancy sowie den Lippenbären Sutra und Jürgen kann hier angesehen werden.
Das soll es von diesem Freitag auch bereits gewesen sein; die Sonne scheint, aber es weht ein erfrischender und kühlender Wind. Und jetzt ist Wochenende :-)
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