Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Es ist Mittwoch und schon wird wieder die Woche geteilt - die Arbeitswoche, versteht sich ;-) Dieser 22. Juli kam mit sonnigen und erfrischenden 21 Grad daher, was ich als sehr angenehm empfand. Für den Nachmittag hatte ich mir ein Zeitfensterchen für den Zoo besorgt, aber zuerst wollte natürlich dieser arbeitstägliche Mittwoch über die Bühne gebracht werden, wie es sich gehört ;-)
Angekommen vor dem Zoo, hieß es erst einmal wieder, sich in die Schlange einzureihen, um die Tickets scannen zu lassen. Dies dauerte heute eine Weile, da nur ein abscannender Mitarbeiter zugegen war, was sich angesichts der Besucheranzahl etwas dürftig ausnahm. Im Zoo, besonders um den "Versorgungsstützpunkt" Waldschänke ging es zu wie auf einem Rummelplatz, man hatte kaum eine Chance, sich aus dem Weg zu gehen.
Aber dort wollte ich ja auch nicht hin, mich zog es zur Eisbärenanlage ;-)
Vor derselben hatten sich etliche Besucher versammelt, vornehmlich auf der Seite vor dem Vogelhaus. Katjuscha hatte sich das schattige Plätzchen vor dem hinteren Höhleneingang gesucht, zog eine Schiefnase und warf indignierte Blicke in die Runde ;-)
Dem Wildhund war es wohl zu warm - er lag platt auf seiner Anlage und schlief - seine Kollegen taten es ihm gleich.
Einen Nasenbären sah ich noch kurz auftauchen, bevor er im Gebüsch verschwand. Ich beschloss daraufhin, eine Runde um das Robbenrevier zu drehen. Auch hier war es recht voll, aber gut, man darf natürlich nicht vergessen, dass Sommerferien sind, was man überdeutlich an den großen und vor allem kleinen Besuchern merkte ;-)
Nach meiner Visite bei den Robben und den Pinguinen, habe ich mich, einen großen Bogen um das überfüllte Areal um die Waldschänke herum schlagend, wieder auf den Weg zum Ausgang begeben.
Die Alpenmurmeltiere hatten sich mittlerweile zu ihrem Snack eingefunden und auch bei den Elefanten wurde gerade gespeist. Man hatte ihnen frische Laubäste spendiert, die sich die Dickhäuter schmecken ließen, wobei Anchali das Laub erst einmal über die Anlage schleppte und damit ein wenig herumjonglierte ;-)
Es war natürlich fein, unter der Woche wieder im Zoo sein zu können, mir war es für meinen Geschmack allerdings viel zu voll, so dass ich schnell den Heimweg antrat.
Der Abschluss des Eintrages bleibt diesmal Knut und Gianna vorbehalten.
Das Fotoalbum von meinem Nachmittagsbesuch bei den beiden jungen Eisbären darf gern hier durchgeblättert werden.
Hier geht die Sonne allmählich unter, es kühlt sich ab und fühlt sich gerade richtig frisch an, das sollte man genießen, solange sich die Temperaturen noch in diesen feinen Regionen bewegen; Hauptsache, es steht uns in diesem Jahr nicht wieder ein Tropensommer bevor - die Natur freut es wohl auch :-)
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