Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Der Mai ist offenbar in Siebenmeilenstiefeln unterwegs - er scheint kaum begonnen zu haben, schon kann man das Halbfinale dieses Monats begehen. Wonnig kam er bisher allerdings nur teilweise daher ;-)
Es ist Samstag und natürlich habe ich mich heute auf den Weg in den Tierpark aufgemacht. Die Hinreise geriet einigermaßen schwierig, da die U-Bahn, die gewöhnlicherweise die Besucher zum Tierpark befördert, dieser Tage wegen Bauarbeiten ersatz- und pendelverkehrt, was die Anreise natürlich zeitlich etwas verlängert. Ich kam dennoch nach einer Weile dort an, ließ den QR-Code des Zeitfensters sowie die Jahreskarte scannen und war drin im Tierpark.
Auf dem Weg zur Eisbärenanlage stellte ich fest, dass noch nicht gar so viele Besucher unterwegs waren. Vor der Anlage selbst änderte sich dies allerdings schnell. Dort ging es dann doch etwas belebter zu, wobei man sich größtenteils noch bemühte, den Mindestabstand einzuhalten.
Die beiden Hauptdarstellerinnen des Geschehens, Tonja und Hertha, befanden sich bei meinem Eintreffen gemeinsam am Ufer und sahen schneeweiß aus - offenbar hatten beide heute schon ausgiebig gebadet :-)
Tonja begab sich alsbald auf die Anlage, von welcher aus sie die Gegend beobachtete und ab und an einen Blick auf ihre Tochter warf. Hertha war kurz darauf im Wasser und war schnell im Spieleparadies unterwegs, bespaßte die diversen Bälle und die große Rolle, die dort herumdümpelten, allerdings ist Letztere immer noch einige Nummern zu groß für sie ;-)
Der Wasserzulauf, der im vergangenen Jahr mit Metallstäben versperrt wurde, weckte ihr Interesse; der Versuch, die grüne Kugel dort unterzubringen, schlug aber natürlich fehl ;-)
Hertha gab dies Unterfangen bald darauf auf und widmete sich der grauen Kugel, ab und an wurden auch die blaue und die grüne Kugel bespaßt; die Scholle befand sich heute nicht im Wassergraben, warum auch immer.
Tonja saß unverändert strahlend weiß auf der Anlage und besah sich die Gegend, die Besucher und schaute gelegentlich nach dem Nachwuchs.
Hertha spielte weiter fröhlich und unverdrossen mit den Spielzeugen, die sie im Wasserbecken so vorfand.
Mittlerweile füllte sich der Tierpark mehr und mehr, hatte man anfangs noch darauf geachtet, Abstand zueinander zu halten, geriet dies nun mehr und mehr in Vergessenheit - da wurde sich zwischen andere Besucher gedrängt, als hätte es die vergangenen zwei Monate mit ihren Einschränkungen samt Kontaktsperre nie gegeben. Ein Zustand, der mir Sorgen machte und den ich zum Anlass nahm, den Tierpark zu verlassen.
Der Rückweg vom Tierpark heimwärts gestaltete sich ähnlich zeitaufwändig wie der Weg dorthin, aber ich kam dann doch endlich dort an, wo ich hinwollte.
Der Abschluss des Eintrages bleibt natürlich Knut vorbehalten.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut ist hier zu finden - natürlich ist auch Gianna mit von der Partie sowie eine Braunbärin und Malaienbär Bumiphol.
Es war ein kühler und zuweilen windiger, aber größtenteils sonniger Samstag, der zugleich die Mitte des Monats Mai markierte ;-)
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