Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Es ist Sonntag, der letzte im April, was dem pandemiebedingten Ausnahmezustand leider keinen Abbrucht tut. Das Leben verläuft unverändert auf Sparflamme und dies wird sich offenbar in absehbarer Zeit nicht ändern. Dieser letzte Sonntag des Monats kam heiter und wolkig bei Temperaturen um die 18 Grad daher und natürlich habe ich mir außerhäusig etwas Bewegung verschafft.
Und so zog es mich einmal mehr in den Tiergarten; bei der Weitläufigkeit der Anlage gibt es noch einiges zu entdecken, so dass ich dies heute in Angriff nahm ;-) Der Tiergarten war eher mäßig besucht - die Besucherschaft unterschied sich nicht von meinen vorherigen Wanderungen dort - Jogger, die mehr oder weniger flott unterwegs waren, Radfahrer, Spaziergänger und einige Gestalten, die sich auf den Grünflächen der Gymnastik widmeten. Vor die Klammer gezogen alles Mitmenschen, die sich ein wenig Bewegung verschaffen wollten.
Ich wollte mir heute einmal die Skulpturenallee ansehen, was auf dem Lageplan nach einem ordentlichen Fußmarsch aussah; letztlich kam ich schneller dort an, als ich dachte ;-) Genauer gesagt sind es genau vier größere Skulpturen, die Jagdszenen aus vergangenen Jahrhunderten darstellten, als das Tier noch als Bestie galt und nicht als Mitgeschöpf und so sahen sie dann auch aus.
Ich muss wohl doch weiter gegangen sein, als es mir vorkam, jedenfalls stand ich kurz darauf vor der Siegessäule ;-) Worauf ich mich langsam wieder zurück zum Landwehrkanal begeben habe, um noch ein wenig am Wasser entlangzuspazieren.
Auf dem Weg dorthin kam ich am Erweiterungsgelände des Zoos vorbei und konnte durch den Zaun einige Blicke auf die dortigen Bewohner erhaschen. Hier standen bereits diverse Zaungäste und interessierten sich ebenso für die Tiere, die von hier aus zu sehen waren ;-)
Nun ging es für mich über die Brücke des Landwehrkanals zurück vorbei am Zoo und auch hier durfte ein Blick durch den Zaun auf den Streichelzoo nicht fehlen, natürlich standen auch hier einige "Mitgucker" ;-)
Ich habe mich daraufhin heimwärts befördern lassen, was sich als ziemlich zeitaufwändige Geschichte herausstellte - auf der Stadtbahnstrecke wurde wieder einmal gebastelt und so fuhr die S-Bahn nur im Zwanzig-Minuten-Takt und ließ sich an den einzelnen Stationen auch noch extra viel Zeit. Aber gut, ich kam dann doch irgendwann daheim an ;-)
Den Abschluss des Eintrages überlasse ich auch heute Knut.
Das Fotoalbum von meinem Sonntagsbesuch bei einem sehr spielfreudigen Eisbärchen kann hier angesehen werden.
Das war er nun, dieser letzte Aprilsonntag des Jahres 2020 - an den kommenden beiden Tagen darf man sich wieder über Temperaturen jenseits der 20 Grad freuen oder auch nicht, bevor es danach wieder etwas kühler werden soll. Morgen dürfen nun die Zehntklässler in Berlin wieder in den Schulalltag starten und im öffentlichen Nahverkehr herrscht dann Maskenpflicht, aber ich bin ja ausgestattet und Nachschub ist in Sicht ;-)
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