Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Es ist Samstag, der erste im Dezember, und die Temperaturen schraubten sich heute wieder ein Stück höher. Der Himmel war grau, aber der für heute angedrohte Dauerregen fiel dankenswerterweise aus. Ein Grund mehr, heute wieder einmal im Tierpark vorbeizuschauen. So wirklich gut besucht war er nicht - die Ticketschalter waren geschlossen, wer eine Tageskarte erwerben wollte, musste dies heute im Souvenirshop tun, wo man gewöhnlicherweise die Jahreskarten erwerben darf. Nun, da ich bereits im Besitz einer solchen bin, konnte ich direkt den Eingang entern und war auf dem Weg zur Eisbärenanlage.
Dort angekommen, stellte ich fest, dass es dort fast menschenleer war. Tonja und Hertha befanden sich auf der Anlage - Tonja saß dort herum, während Hertha ein am Felsen befestigtes Holzteil eher halbherzig bearbeitete. Kurz kam Tonja hinzu, aber dieses Beschäftigungsutensil schien ihr Interesse nicht groß zu wecken. Allmählich ging es auf elf Uhr zu, einige wenige Besucher kamen nun doch und endlich erschien auch der Tierpfleger mit dem Futtereimer.
Aufgrund der geringen Besucheranzahl wurde heute auf das Mikro verzichtet und es fand ein gemütlicher Smalltalk im kleinen Kreis statt.
Alsbald flogen die ersten Äpfel und landeten in Ufernähe, so dass weder Tonja noch Hertha ins Wasser mussten. Die nächsten Äpfel landeten dann aber doch im Wasser und Tonja ließ sich nicht lange bitten, war bald im Wasserbecken und ließ es sich dort schmecken :-)
Hertha indes hoffte immer noch, dass etwas Leckeres zu ihr ans Ufer flog, was allerdings ausblieb. Und so stand die kleine Bärin auf dem Trockenen und kämpfte mit sich, konnte sich aber offenbar nicht entschließen, ihrer Mama ins Wasser zu folgen ;-)
Die Kommentierung nahm ihren Lauf, etwas Neues erfuhr man nicht, stattdessen folgte nun eine Ladung Möhren, die ins Wasser flog, worüber sich auch diesmal Tonja hermachte, Hertha war das Wasser heute offenbar zu nass ;-)
Während sich Tonja weiterhin im Wasser vergnügte, beschäftigte sich Hertha indes mit den auf ihrer Anlage beheimateten Gehölzen, schaute aber immer wieder, was Mama Tonja im Wasser so veranstaltet ;-) Viel war dies allerdings auch nicht ;-)
Ich habe noch eine Weile gewartet, ob Tonja oder Hertha oder alle beide noch ein wenig spielen würden - genug Spielzeug schwamm im Wasserbecken herum - aber nichts dergleichen geschah, so dass ich mich nach einiger Zeit auf den Weg zum Ausgang begeben habe.
Der Abschluss des Eintrages bleibt wie immer Knut vorbehalten.
Das Fotoalbum von meinem Besuch beim Eisbärchen Knut, der an diesem Tag sehr viel Spaß mit seinem Jutesack hatte, kann hier durchgeblättert werden.
Das war er also bereits, der erste Teil des zweiten Adventswochenendes und ich genieße nun noch diese mittlerweile bereits sehr dunkle zweite Tageshälfte ;-)
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