Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Der vorletzte Monat des Jahres begab sich heute in die Startlöcher und präsentierte sich kühl, aber trocken und zeitweise sogar sonnig. Ansonsten wollte der letzte Arbeitstag der Woche bewältigt werden, was ich natürlich vorrangig erledigt habe, bevor es mich am Nachmittag in den Zoo verschlug. Unlustigerweise hatte sich die Sonne zu diesem Zeitpunkt bereits verabschiedet, es war trüb und grau.
Erstaunlicherweise war der Zoo überaus gut besucht; es schienen vor allem Besuchergruppen zu sein, der Rudelbildung nach zu urteilen ;-)
Im Bärenrevier sah ich zunächst das Hinterteil von Kragenbär Plato, das samt Bär erst einmal im Höhleneingang verschwand. Vor der Eisbärenanlage stand eine Besuchergruppe und unterhielt sich über - Knut :-) Erstaunlich und auch berührend, dass dieser kleine Eisbär immer noch so im Gedächtnis der Menschen verankert ist.
Eisbärin Katjuscha lugte derweil nur für geschätzte zehn Sekunden aus der Höhle und setzte danach ihr Schläfchen fort ;-)
Die Wildhunde lagen zwar nicht in der Höhle, sondern hatten sich ein lauschiges Plätzchen vor einem liegenden Baumstamm gesucht. Viel aktiver als Katjuscha waren sie allerdings auch nicht, entweder man schlief oder sah unlustig in die Runde ;-)
Dafür waren die Nasenbären in Action - sie sausten hoch oben in den Bäumen herum, so dass bei einigen Zusehenden eine Genickstarre zu befürchten war ;-)
Inzwischen hatte Kragenbär Plato seine Höhlenerkundung beendet und war auf der Anlage aufgetaucht. Plato widmete sich nun offenbar dem Herbstputz und schleppte verwelktes Gestrüpp herum. Der Kragenbär hatte seinen Spaß daran und die Zoobesucher augenscheinlich auch ;-)
Vorbei am Anoa, das unvermittelt über seine Anlage flitzte, um kurz darauf wieder im Unterstand zu verschwinden, ging es nun langsam wieder in Richtung Ausgang.
Nachdem ich ein kleines Sibirisches Steinböckchen begrüßt hatte, vergeblich Ausschau nach den Panzernashörnern Betty und Karl sowie den Alpenmurmeltieren gehalten habe, landete ich vor der Elefantenanlage. Dort hatte man gerade Tierpflegerbesuch, dessen Grund ich nicht so recht erkunden konnte, das Geschehen machte jedoch durchaus einen entspannten Eindruck :-)
Durch den Zooshop musste ich mich diesmal regelrecht hindurchschlängeln, so voll war es. Es könnte natürlich damit zusammenhängen, dass es dort drinnen etwas wärmer war als draußen ;-)
Und schon saß ich bald darauf in der S-Bahn und ließ mich heimwärts befördern.
Die Schlussrede des Eintrages hält natürlich Knut.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.
Und nun ist es bereits da, das erste Wochenende im November, kaum dass dieser Monat begonnen hat. Ich freue mich darauf :-)
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