Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Wir befinden uns nun mittlerweile im letzten Drittel dieses Monats, der sich unverändert nicht entscheiden kann, ob er den Herbst oder den Spätsommer präsentieren will - heute war wieder einmal der Spätsommer an der Reihe ;-)
Für mich hieß das, am Nachmittag in den Zoo zu spazieren, der bei diesem feinen Wetter natürlich wieder gut besucht war.
Nachdem ich mich von dem futternden Alpenmurmeltier habe begrüßen lassen, ging es geradewegs weiter ins Bärenrevier. Die Lippenbärenanlagen sahen heute eher unbewohnt aus. Nachbar Plato lag zu einer großen schwarzen Kugel zusammengerollt unter einem Baum und schien zu schlafen. Vorbei an den abwesenden Nasenbären ging es weiter zur Eisbärenanlage.
Zuerst sah ich dort allerdings nicht Katjuscha, die Bewohnerin derselben, sondern einen Höckerschwan, der offenbar ausgebüchst war und es vor der Besuchersichtscheibe der Eisbärenanlage ganz spannend zu finden schien ;-) Ein ziemlich großes Exemplar, das sich dort eingefunden hatte, so dass die Besucher lieber einen vorsichtigen Bogen um ihn herum drehten. Der Schwan nahm es gelassen ;-)
Katjuscha nahm es ebenfalls gelassen, vielmehr schien sie gar nicht zu bemerken, was sich vor der Sichtscheibe ihrer Anlage abspielte. Sie war damit beschäftigt, den Weg vom Höhleneingang zur Mulchecke und zurück zu absolvieren, als würde sie Kilometergeld bekommen ;-) Immerhin verschaffte sie sich Bewegung. Ich blieb noch eine Weile vor der Eisbärenanlage, allein, es erschien niemand, der den Schwan wieder dorthin beförderte, wo er hingehörte, obwohl die Zooverwaltung und einige Tierpfleger informiert waren, aber gut, so gefährlich schien er mir auch nicht zu sein, der Schwan ;-)
Ich habe mich nun langsam wieder auf den Weg zum Ausgang begeben. Kragenbär Plato schlief immer noch, der Anoa flitzte über seine Anlage, während sein Nachbar, das Zwergflusspferd gerade auf der Bildfläche erschien und sich etwas Nahrhaftes suchte. Ich habe nun noch einen Schwenk zu den Tahren unternommen, die jeweils auf einer Erhöhung standen und sich dort offenbar einen Überblick über den Zoo verschaffen wollten.
Die Panzernashörner Betty und Karl waren heute auf der hinteren Anlage neben Tapir Chico anzutreffen und belagerten hartnäckig die Tür, die ins Haus führt, aber noch blieb diese zu ; -)
Nun wurde es aber bereits wieder Zeit für mich, den Zoo zu verlassen, es gab noch einiges zu erledigen.
Eine kleine herbstliche Fotonachlese aus dem Zoo vom Sonntag kann hier angesehen werden, die soll natürlich nicht vorenthalten werden.
Die Schlussrede des Eintrages hält natürlich auch diesmal Knut.
Das soll es vom heutigen Wochenhalbfinale gewesen sein, ich gönne mir nun einen ruhigen Mittwochabend und freue mich auf eine feine Urlaubswoche - höchste Zeit wurde es :-)
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