Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Der heutige Sonntag machte seinem Namen tatsächlich keine Ehre - es war vom frühen Morgen an bedeckt und regnerisch. Was mich nicht davon abhielt, mich früh auf den Weg in den Zoo zu machen, zu einem Zeitpunkt, als etwas 47.000 Läufer eine Marathondistanz durch die Stadt in Angriff nahmen ;-)
Im recht leeren Zoo habe ich natürlich zuerst das Bärenrevier angepeilt.
Da sowohl Plato als auch Katjuscha in ihren Höhlen lagen und schliefen, habe ich nun im Panda Garden vorbeigesehen, um festzustellen, dass auch Jiao Qing schlief ;-) Nach einer kurzen Runde durch das Tropenhaus ging es weiter zu den Außenanlagen der Menschenaffen, die allerdings vor dem Regen Schutz unter den überdachten Felswänden gesucht hatten.
Vorbei an den Flamingos und den Elefanten ging es nun zur Anlage der Sitatungas, die im nassen Gras lagen und dort dem Regen trotzten. Ihr WG-Kumpel, der Hornrabe Clyde, war wieder einmal unermüdlich damit beschäftigt, Laub zu sammeln ;-) Ich habe nach einem Schwenk durch die Adlerschlucht noch einmal im Bärenrevier vorbeigesehen und festgestellt, dass man dort immer noch schlief ;-)
Und so habe ich eine Runde um das Robbenrevier gedreht, um weiter an den Zebras vorbei zu den Okapis zu gelangen. Hier erwies man sich als wetterfest und ließ sich gemütlich das Grünzeug schmecken ;-)
Nach einem weiteren, auch diesmal ergebnislosen, Schwenk zum Panda Garden, habe ich den Alpakas einen Besuch abgestattet
Hier wurde entweder gefuttert oder geruht, ebenso bei den Nachbarn gegenüber, den Flusspferden und den Nyalas ;-) Und schon war ich bereits wieder im Bärenrevier, diesmal hatte ich mehr Glück. Als ich vor der Eisbärenanlage stand, sah ich Katjuscha gerade putzmunter aus dem Höhleneingang lugen :-)
Die Eisbärin hatte ihr Sonntagsmorgenschläfchen nun beendet und äugte hinaus in den Regen. Kurz darauf zog sie sich auch bereits wieder in den Höhleneingang zurück, dies scheint offenbar nicht ihr Wetter zu sein ;-) Und meines war es das mittlerweile auch nicht (mehr), so dass ich den Weg zum Ausgang einschlug.
Bevor ich mich aus dem Zooshop nach draußen begeben habe, sah ich erst noch bei Panzernashorn Betty vorbei, die auf der Anlage lag und schlief. Betty und ihr Sohn Karl sind erst vor zwei Tagen aus dem Tierpark in den Zoo umgezogen und leben sich hier nun ein. Gesehen habe ich heute allerdings nur Betty.
Kaum war ich daheim angekommen, ging draußen die Welt unter, es wurde stockdunkel und begann kräftig zu regnen. Jedenfalls war ich froh, rechtzeitig im Trockenen angekommen zu sein, bevor das Unwetter losbrach ;-)
Die Schlussrede des Eintrages überlasse ich selbstverständlich Knut.
Das soll es für den heutigen Sonntag auch gewesen sein. Nur für die Statistik - der Marathon-Weltrekord wurde heute um zwei Sekunden verfehlt; könnte natürlich auch am Wetter gelegen haben ;-)
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