Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Nun sind es nur mehr wenige Stunden, bis dieser Sommermonat seinen Hut nimmt und der meteorologische Herbstanfang vor der Tür steht. Davon ist aktuell allerdings wenig bis nichts zu merken - auch heute waren Temperaturen um die 30 Grad auf der Tagesordnung und das Wochenende verspricht ebenso ein hochsommerliches zu werden.
Meine Arbeitswoche - die letzte im August - endete heute und ich habe es mir trotz der Witterungsverhältnisse nicht nehmen lassen, am Nachmittag im Zoo vorbeizuschauen ;-)
Nachdem ich meine Jahreskarte erneuert hatte, deren Cover diesmal - wen wundert es - ein Panda ziert, bin ich zum Bärenrevier spaziert. Allzu voll war es nicht im Zoo, bei diesem Wetter gibt es sicher andere Alternativen ;-) Der erste Vertreter des Bärenreviers, den ich zu Gesicht bekam, war Lippenbär Rajath, der aufgrund der umlaufenden beklebten Glasscheiben leider unfotografierbar war. Bei Kragenbär Plato, der sich ein schattiges Plätzchen im Grünen gesucht hatte, war dies deutlich einfacher ;-)
Die Eisbärenanlage schien auch heute leer zu sein, erst nach einem aufmerksamen Blick in die hintere Höhle konnte man etwas weißes Fell sichten. Katjuscha hatte sich tief in den Schatten darin zurückgezogen - richtig so ;-) Vorbei an den Wildhunden, die es sich im Schatten auf ihrer Anlage bequem gemacht hatten, ging es weiter ins Robbenrevier. Im Pinguinhaus fand gerade die kommentierte Fütterung statt, die äußerst gut besucht war, was wohl auch damit zusammenhing, dass es dort drin relativ kühl war ;-)
Auf dem Weg zurück ins Bärenrevier fiel mir auf, dass viele Anlagen heute große Ähnlichkeit mit Suchbildern aufwiesen - wer sich zurückziehen konnte, tat dies natürlich ;-) Nachdem ich noch einmal bei den Bären vorbeigesehen hatte, bin ich langsam in Richtung Ausgang geschlendert.
Der Anoa war vorrangig im Schatten unterwegs und kam nur kurz in die Sonne, um etwas Gras zu futtern, worauf er sofort wieder im dunkleren Bereich seiner Anlage verschwand ;-)
Für die Alpenmurmeltiere war der Nachmittags-Snack angerichtet, was diese aber nicht groß zu interessieren schien, sie blieben lieber in ihren Höhlengängen. Bei den Elefanten ließ sich immerhin eine Vertreterin auf der Anlage blicken, die sich fortwährend mit Sand duschte, während die anderen beiden den Verbleib unter dem schattigen Vordach präferierten.
Kurzum - diese Witterung gefiel offenbar weder den Tieren, noch zog es allzu viele Besucher in den Zoo. Und auch ich war froh, endlich in der S-Bahn zu sitzen und mich heimwärts befördern zu lassen.
Der Abschluss des Eintrages bleibt selbstverständlich Knut vorbehalten.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.
Das war sie also, die letzte Arbeitswoche im August, die Sonne knallt immer noch ungebremst auf die Stadt und auch das bevorstehende Wochenende bringt Temperaturen in dieser Kategorie, die so gar nicht nach meinem Geschmack sind.
Immerhin, es warten zwei freie Tage auf mich :-)
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