Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Nach dem Sahara-Feeling, das gestern in Berlin seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte, durfte man sich heute über deutlich niedrigere Temperaturen um die 24 Grad freuen und die Abkühlung genießen :-) Und so habe ich heute dieses feine Wetter mit dem angenehm erfrischenden Wind genossen. Die Bauernregel, die sich auf den heutigen Siebenschläfertag bezieht, wonach das heutige Wetter das der nächsten sieben Wochen bestimmen wird, dürfte leider nicht anwendbar sein; wegen der gregorianischen Kalenderreform muss der 7. Juli abgewartet werden, also üben wir uns in Geduld und geben die Hoffnung nicht auf, dass die kommenden Wochen wettertechnisch möglichst moderat ausfallen ;-)
Aufgrund der annehmbaren Temperaturen bot sich der Nachmittag doch direkt für einen Zoobesuch an :-)
Im Zoo, der heute erstaunlicherweise eher übersichtlich besucht war, zog es mich natürlich zuerst ins Bärenrevier. Kragenbär Plato hatte sich so tief in sein Höhlenhochbett zurückgezogen, dass er mehr zu erahnen als zu sehen war. Anders Katjuscha. Die Eisbärin war munter und aktiv im Wasserbecken unterwegs, tauchte und schwamm und natürlich habe ich mich gefreut, sie so fit zu erleben :-)
Kurz tauchte sie vor Wolodjas Surfbrett auf, das im Wasser schwamm, was aber offenbar lediglich der Tatsache geschuldet war, dass es Katjuschas Schwimmbahn kreuzte, kurz darauf setzte sie ihre Runden im Wasser fort, das Surfbrett blieb unbeachtet ;-)
Ich habe nun meinen Weg fortgesetzt und bin bei den Afrikanischen Wildhunden gelandet. Dort war gerade die kommentierte Fütterung beendet worden, der Tierpfleger beantwortete noch einige Fragen interessierter Besucher und die Wildhunde waren eifrig damit beschäftigt, das Futter zu vertilgen ;-)
Vorbei an Kragenbär Plato, der immer noch halb unsichtbar in seinem Höhlenhochbett lag, habe ich noch einen Lippenbären ausmachen können, der an der Glasscheibe entlang spazierenging. Auf meinem Weg in Richtung Ausgang durfte ich das dösende Zwergflusspferd begrüßen, welches sich einen Schattenplatz auf der Anlage gesucht hatte.
Die Elefanten hatten gerade frische Laubäste serviert bekommen und Anchali schwenkte einen davon fröhlich mit dem Rüssel, während sie unter das schützende Hausdach spazierte. Derweil war ein Tierpfleger mit der Reinigung der Anlage beschäftigt, der sein Arbeitsgerät nicht ganz so fröhlich schwenkte ;-)
Nachdem ich mich von dem diensthabenden Alpenmurmeltier verabschiedet hatte, ging es durch den Zooshop hinaus auf den Hardenbergplatz und von dort zur S-Bahn, die mich zuverlässig heimwärts beförderte ;-) Es war heute doch ein ganz angenehmer und erholsamer Aufenthalt im Freien, kein Vergleich zu den vergangenen Tagen :-)
Den Abschluss des Eintrages überlasse ich wie immer Knut.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut und Gianna darf gern hier durchgeblättert werden.
Ich genieße nun noch diesen feinen und etwas kühleren, zudem windigen Donnerstagabend und freue mich, dass für mich nun bereits das Wochenende beginnt :-)
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