Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Dieser Samstag startete mit leichten Minusgraden, bevor sich die Temperaturen ab der Tagesmitte im einstelligen Bereich oberhalb der Frostgrenze bewegen sollten. Was die Mitnahme von Handschuhen erforderlich machte. Dafür schien die Sonne tatsächlich ganztägig und verbreitete gute Laune, der Frühling naht :-)
Natürlich habe ich mich an diesem Tag auf den Weg in den Zoo gemacht und fand bei meinem Eintreffen dort bereits eine veritable Schlange vor den Kassen vor.
Angesichts des Andrangs an den Kassen schien es im Zoo merkwürdigerweise recht leer zu sein. Auf dem Weg ins Bärenrevier liefen mir nur wenige Menschen über den Weg. Kragenbär Plato hatte auch heute Stubenarrest - seine Anlage wurde von den Polarwölfen bewohnt, die dort im Gras lagen und es sich gut gehen ließen. Auf der Eisbärenanlage war Katjuscha zu sehen, die ihre geliebte Mulchecke ein weiteres Mal für ein Schläfchen nutzte ;-)
Nach meinen anfänglichen Eindrücken im Bärenrevier habe ich eine Runde durch den Zoo in Angriff genommen. Im Panda Garden fand gerade die Kommentierung statt, die allerdings nicht allzu viele Zuhörer anzog.
Auch die beiden Bewohner des Panda Gardens ließ das unbeeindruckt, aber die kennen die Rede wahrscheinlich schon auswendig ;-) Jiao Qing widmete sich derweil lieber der Bambusvernichtung, während Meng Meng auf ihrer Anlage ausnahmsweise im Vorwärtsgang unterwegs war :-)
Und weiter ging es in das Tropenhaus.
Dort durfte ich erfahren, dass sich hier etwa neunzig Prozent der derzeitigen Zoosucher aufhalten mussten, so voll war es dort. Nachdem meine Hacken Bekanntschaft mit etlichen Kinder- und Bollerwagen ausgehalten hatten, bin ich aus diesem unwirtlichen Gemäuer geflohen und habe einen Abstecher in die Adlerschlucht unternommen. Dort sind Kinder- und Bollerwagen glücklicherweise verboten und ich kam dort durch und auch wieder heraus, ohne weiter um meine Hacken fürchten zu müssen :-)
Zum Abschluss meines Zoobesuches wollte ich aber doch noch einmal zum Bärenrevier zurück. Katjuscha schlief immer noch in ihrer Mulchecke und so habe ich erst einmal eine Runde durch das Vogelhaus gedreht. Auch dieses war recht gut besucht, im Gegensatz zum Tropenhaus ging es hier aber beschaulich und zivilisiert zu.
Als ich wieder vor der Eisbärenanlage ankam, stand dort eine Gruppe Besucher, von denen einer lautstark einen italienischen Vortrag über Berliner Eisbären hielt. So wirklich interessant schien Katjuscha das zwar nicht zu finden, aber ein mildes Blinzeln für den unermüdlichen Redner vor ihrer Anlage (und für mich) hatte sie dann doch übrig :-)
Das war für mich dann auch das Zeichen, den Weg zum Ausgang einzuschlagen. Zuvor habe ich mich noch eine Weile bei den Wildhunden aufgehalten, da sich der nicht mehr gar so kleine Nachwuchs gerade dort aufhielt. Wenn die vier so weiterwachsen, haben sie bald größentechnisch ihre Eltern eingeholt ;-)
Die Schlange vor den Zookassen hatte indessen weiter an Länge zugenommen - vermutlich trifft man sich im Tropenhaus ;-)
Die Schlussrede des Eintrages halten heute Knut und Gianna.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei den beiden Eisbärchen, die sich im Schnee vergnügten, kann hier angesehen werden.
Ein kalter, aber sonniger Samstag geht nun zuende, aber es war ein feiner solcher :-)
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