Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Kaum zu glauben, das Jahr 2019 hat gefühlt doch gerade erst begonnen, doch der Monat Januar feiert heute bereits Bergfest ;-) Der Winter, so man ihn überhaupt so nennen kann, zeigt sich weiterhin von seiner grauen Seite, gern garniert mit Nieselregen.
Aber gut, ich hatte heute frei und habe daher erst einmal eine Regenpause abgewartet, bevor ich am Vormittag in den Zoo gefahren bin ;-)
Ein erster Besuch im Bärenrevier verriet mir, dass es Kragenbär Plato und Eisbärin Katjuscha offenbar vorzogen, im Innengehege zu bleiben, während Wolodja im Wasserbecken seine Runden schwamm. Ich habe daher beschlossen, eine Runde durch den fast menschenleeren Zoo zu drehen. Und auch im Panda Garden ging es eher ruhig zu. Jiao Qing erwanderte gemächlich seine Anlage und tauchte abwechselnd in allen möglichen Ecken derselben auf. Meng Meng übte ein weiteres Mal das Rückwärtslaufen.
Ich habe nun eine Runde durch das Tropenhaus folgen lassen. In den Anlagen der Menschenaffen wurde offenbar gerade eine frische Ladung Holzwolle verteilt, was natürlich auf großes Interesse stieß. Gorilla-Dame Fatou hatte es sich auf ihrem neuen Holzwollebett nahe der Besucherscheibe bequem gemacht und beobachtete mit wachen Augen, wer sie heute so besuchte, viele waren es nicht ;-) Ihr Nachbar Ivo turnte derweil auf einem Baumstamm herum.
Bevor ich noch einmal zum Bärenrevier zurückwanderte, habe ich der Adlerschlucht einen Besuch abgestattet, nachdem ich zuvor noch einmal im Panda Garden vorbeigesehen habe, aber dort hatte sich in der Zwischenzeit nichts Nennenswertes getan.
Zurück im Bärenrevier, sah ich die Wildhunde auf ihrer Anlage herumtoben, leider taten sie das wieder einmal knapp vor dem Landwehrkanal, um kurz darauf ihrerseits in der Höhle zu verschwinden. Es war wohl auch nicht so ihr Wetter ;-) Plato und Katjuscha ließen sich unverändert nicht blicken, während Wolodja seine Schwimmerei beendet hatte und stattdessen über die Anlage stiefelte ;-)
Nachdem ich mich von Wolodja verabschiedet hatte, bin ich, vorbei an vielen leeren Anlagen, gemütlich zum Ausgang geschlendert. Vor der einzigen geöffneten Zookasse befand sich niemand, als ich den Zoo verließ. Dafür war es ein ruhiger und entspannter Besuch dort, auch wenn sich nur wenige Tiere blicken ließen ;-)
Das Schlusswort des Eintrages bleibt auch heute Knut und Gianna vorbehalten.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei zwei verschmusten und verspielten jungen Eisbärchen habe ich hier versteckt.
Die Handball-WM bescherte gestern wiederum ein spannendes Spiel, diesmal gegen den amtierenden Weltmeister Frankreich. So ganz glücklich hat die deutsche Nationalmannschaft auch diesmal nicht agiert, indem sie drei Sekunden vor Spielschluss noch den Sieg aus der Hand gegeben hat. Immerhin ist man nun vorzeitig in die Hauptrunde eingezogen, gemeinsam mit Frankreich - ein wenig ärgerlich fand ich es trotzdem. Sobald man auf Augenhöhe spielen muss, reicht es einfach nicht zum Sieg ;-)
Egal, ich genieße nun einen ruhigen Mittwochabend und freue mich auf einen weiteren freien Tag :-)
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