Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Wer rechnen kann, wird gerade festgestellt haben, dass dieses Jahr noch elf Tage bereithält und ich frage mich einmal mehr, wo die Zeit geblieben ist. Für Reflektionen dieser Art spare ich mir die Feiertage auf, es gilt erst einmal, diese letzte Arbeitswoche vor dem letzten Adventswochenende und den folgenden Weihnachtsfeiertagen über die Bühne zu bringen.
Es war ein recht ungemütlicher Tag - die Temperaturen lagen auch heute nur knapp über der Null-Grad-Grenze. Und wie es ein frei gewordenes Zeitfenster so wollte, habe ich auch heute dem Zoo einen Kurzbesuch abstatten können. Natürlich ging es auch diesmal dort relativ übersichtlich zu, sowohl, was die Zoobesucher als auch die Bewohner dieser Einrichtung anging.
Vorbei an den Polarwölfen, die unverändert die Bärenanlage bewohnen, ging es weiter an der Wolfsanlage vorbei, die nach meinem Dafürhalten mittlerweile fertig gestellt zu sein scheint, zu den Eisbärenanlagen.
Auf der großen Anlage wanderte ein ziemlich sauberer Wolodja herum, während die kleine Nebenanlage heute leer blieb. Katjuscha zog den Aufenthalt im Innengehege vor, zumal heute auch kein "Unterhaltungsprogramm" vor ihrer Anlage stattfand ;-)
Wie bereits berichtet, ließen sich heute sehr wenige Tiere blicken. Die kleinen Wildhunde nebst Eltern und Onkel sah ich gerade noch in der Erdhöhle verschwinden. Zu allem Überdruss begann es nun auch noch zu regnen, na fein ;-)
Auf meinem Weg zum Ausgang durfte ich feststellen, dass in unmittelbarer Nähe der Wolfsanlagen-Baustelle eine weitere solche eröffnet wurde. Der mittlere Teil des Kinderspielplatzes muss nun dran glauben. Dort, wo sich früher die Kletterhäuser mit Rutschen und Trampolins sowie eine Schaukel befanden, zeigt sich nun eine traurige Trümmerlandschaft.
Ich habe mich nun tatsächlich schleunigst durch den Zooshop nach draußen geschlängelt, bevor mich noch die Betrübnis einholt, dass immer mehr aus dem Zoo verschwindet, was die Erinnerungen an die Zeit mit Knut verbindet...
Und natürlich, um wieder etwas fröhlicher zu werden, überlasse ich den Abschluss des Eintrages auch heute Knut und Gianna.
Und hier kann man sich noch weitere Bilder von meinem Besuch bei den beiden sehr verspielten und verschmusten jungen Eisbärchen anschauen.
Und natürlich werde ich es nicht versäumen, der Lippenbärin Kaveri zu ihrem heutigen zehnten Geburtstag zu gratulieren, näheres gibt es hier zu sehen. Immerhin, an die Lippenbären denkt man, die Geburtstage der Eisbären wurden glatt ignoriert, aber wenigstens die Pandas bekommen Eistorten, Schnee aus dem Pinguinhaus und eingefärbte Eis-Weihnachtsmänner zur Belustigung. Bin ich eigentlich die Einzige, die der Meinung ist, dass hier irgendetwas schiefläuft? Was ausdrücklich nicht als Affront in Bezug auf die Tierpfleger des Bärenreviers verstanden werden soll, die tun ihr Bestes, davon bin ich überzeugt!
Das soll es von diesem Tag, dem 354. im Jahr 2018, auch schon gewesen sein. Immerhin, morgen abend, um 23.22 Uhr steht die Wintersonnenwende auf der Tagesordnung, danach werden die Tage wieder länger. Ein wenig Optimismus muss ich ja hier doch noch versprühen ;-)
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