Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Das vorletzte Oktoberwochenende ging heute an den Start und verspricht, ein sehr herbstliches solches zu werden, es wurde ja auch Zeit. Hochsommer bis in das letzte Jahresviertel hinein braucht kein Mensch, finde ich ;-)
Und so habe ich die kühleren Temperaturen begrüßt und mich heute dorthin begeben, wo ich schon seit einigen Wochen nicht mehr war, aber unbedingt wieder hinwollte ;-)
Also habe ich heute dem Tierpark einen Besuch abgestattet. In erster Linie wollte ich die Gelegenheit ergreifen, Tonja zu besuchen, bevor sie sich vermutlich in den kommenden Tagen in den Innenbereich zurückziehen wird, da möglicherweise Nachwuchs ins Haus steht. Nun gut, man wird sehen...
Der Eisbärentalk findet aktuell nicht mehr statt, aber offenbar hatte niemand Tonja über diese Tatsache informiert. Und so wartete sie pünktlich zur gewohnten Zeit auf ihrem Felsen, dass nun jemand mit einem Futtereimer erscheint. Und tatsächlich, eine Tierpflegerin erschien mit Leckereien und servierte Tonja diese an Land, ins Wasser wollte sie wohl nicht (weder Tonja noch die Pflegerin). Eine Kommentierung fand allerdings nicht statt, aber das interessierte Tonja nicht im Geringsten, sie futterte sich in Zeitlupe über die Anlage ;-)
Ich habe nun eine Runde durch den Tierpark folgen lassen, der heute eher spärlich besucht war. Im Vari-Wald hatte ich richtig Pech heute, beim Näherkommen wuselten die Bewohner noch dort herum, kaum war ich durch die Doppeltür, ertönte ein Pfiff und schon verschwanden sie im Inneren - Klappe zu, Lemuren drin ;-)
Auch beim Panzernashörnchen hatte ich kein Glück. Ich sah nur Mama Betty im Graben an der Wand liegen und schlafen. Und so ging es praktisch nahtlos weiter *g* Nun, so habe ich mich damit beschäftigt, wunderschön gefärbtes Herbstlaub zu fotografieren, was bei dem anfangs noch sonnigen Wetter und blauem Himmel eine richtig feine Angelegenheit wurde ;-)
Zum Abschluss meines Tierparkrundgangs bin ich noch einmal zu Tonja zurückgekehrt. Die Eisbärin saß dick und flauschig unten am Ufer und ließ sich von den Besuchern bestaunen. Auf mich wirkte sie heute recht träge und langsam in ihren Bewegungen, kein Vergleich zu der verspielten Eisbärmaus, wie ich sie noch vor wenigen Monaten erlebt habe. Aber gut, möglicherweise sieht sie ja wirklich Mutterfreuden entgegen und ich denke, dass sie sich in wenigen Tagen in den Innenbereich der Anlage zurückziehen wird.
Und natürlich überlasse ich die Schlussrede des Eintrages auch heute Knut.
Es war ein feiner Samstag im Oktober, der endlich dieser Jahreszeit, dem Herbst, alle Ehre machte. Ich bedaure es nicht, dass es nun kälter wird, warte aber, wie viele andere auch, auf Regen. Das mag zwar unangenehm sein, ist aber bitter nötig. Heute habe ich gelesen, dass man überlegt, aufgrund des niedrigen Wasserpegels, die Schifffahrt auf der Spree einzustellen. Also wird es Zeit, dass wieder der Himmel losheult, von mir aus gern zwischen 2 und 4 Uhr nachts ;-)
Ich genieße nun den feinen Samstagabend :-)
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