Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Die letzte Arbeitswoche im Juni endete heute, ebenso wie mit diesem Monat morgen die erste Hälfte des Jahres 2018 zuende geht. Die Fußball-WM genehmigte sich heute eine Pause, bevor es morgen mit den Achtelfinalspielen weiter geht. Berlin durfte sich heute über einen sommerlichen Tag mit Spitzentemperaturen bis 29 Grad freuen oder auch eher nicht. Mir persönlich sind das bereits ein paar Gradzahlen zuviel ;-)
Und natürlich habe ich den Freitagnachmittag für eine Zoorunde genutzt, die bei strahlendem Sonnenschein stattfand.
Auf dem Weg zum Bärenrevier stellte ich fest, dass der Zoo für einen Arbeitstag doch recht gut besucht war. Gut, Touristen tummeln sich immer in Berlin, denen ist der Wochentag egal, desweiteren geht in wenigen Tagen das Schuljahr zuende und dann werden die letzten Schultage davor gern für Ausflüge genutzt.
Angekommen vor der großen Eisbärenanlage, sah ich Wolodja mit dem Kopf voran im Höhleneingang liegen. Die kleine Anlage war leer - Katjuscha zog offenbar den Aufenthalt im Innenbereich vor.
Lippenbärin Sutra nebenan tigerte indessen unverdrossen über ihre Anlage.
Wolodja zog offenbar den schattigen Höhleneingang vor, riskierte aber zwischendurch immerhin ab und an einen Blick aus demselben, marschierte kurz darauf einmal quer über die Anlage und legte sich wieder in den Schatten. Das "Surfbrett", ein großes rechteckiges brettähnliches Teil aus Styropor, das im Wasser dümpelte, interessierte ihn am Nachmittag nicht.
Tonja im Tierpark hat übrigens ein gleiches Brett und spielte vor einiger Zeit damit, wie hier angesehen werden kann. Aber vielleicht kommt Wolodja auch noch darauf, dass das Teil viel Spaß bereiten kann ;-)
Viel los war im Bärenrevier heute nicht - die Nasenbären ließen sich nicht blicken und die Polarwölfe hatten sich ebenfalls versteckt. Kragenbär Plato zeigte sich immerhin, auch wenn er nicht viel mehr tat, als auf seiner Anlage zu liegen und zu signalisieren, dass ihm diese Temperaturen wohl eher nicht behagten.
Auch die Murmeltiere zogen heute die schattigen Plätze vor, ließen es sich aber dennoch schmecken, zumindest, was die Vertreter aus den Alpen anging. Ein Waldmurmeltier sah ich nebenan gerade noch in der Höhle verschwinden und es ward daraufhin nicht mehr gesehen ;-)
Die Elefanten taten das, was sie immer tun, sie futterten und bewarfen sich nebenbei mit Sand.
Nachdem ich mich von den Steinböcken verabschiedet hatte - wie immer gibt es dort zuverlässig süßen Nachwuchs - habe ich den Zooshop geentert und kurz darauf den Zoo verlassen. Und immer noch waren die Drehkreuze am Eingang dicht umlagert.
Der Abschluss des Eintrages bleibt natürlich Knut vorbehalten.
Das Fotoalbum von diesem feinen Sonntag bei Eisbärchen Knut kann hier angesehen werden.
Ich freue mich jedenfalls auf das kommende Wochenende und den Freitagabend, aber irgendwie fehlt mir der Fußball *g*
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