Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Die Arbeitswoche ist nun vollbracht und vor uns liegt das längste Wochenende des Jahres, wie immer Ende Oktober, der Zeitumstellung sei Dank, die einem die eine Stunde zurückschenkt, die uns Ende März gemopst wurde ;-)
Ansonsten zeigte sich dieser Freitag von seiner minderschönen Seite - ich kam zwar noch trockenen Hauptes an meiner Arbeitsstelle an, kurz darauf begann es zu gießen wie aus Eimern. Immerhin, am frühen Nachmittag war es dann wieder trocken und ich bin in den Zoo gefahren - der Besuch dort fiel leider etwas kurz aus ;-)
Nachdem ich mich von dem amtierenden Alpenmurmeltier habe begrüßen lassen, bin ich gemütlich durch den fast leeren Zoo zum Bärenrevier spaziert.
Kragenbär Plato sah ich anfangs nicht; die Polarwölfe machten sich noch über die Reste ihrer Mahlzeit her und die Wildhunde sausten wie aufgedreht über ihre Anlage. Mein Weg führte mich nun jedoch zur Eisbärenanlage.
Katjuscha befand sich heute wieder auf der großen Anlage und schritt dort ihre Wege ab. Auch hier waren nur wenige Besucher zugegen. Ich habe Katjuscha noch eine Weile bei ihrer Anlagenwanderung zugesehen und habe dann die Richtung zum Landwehrkanal eingeschlagen, um bei den Alpakas vorbeizusehen.
Nachdem diese vor zwei Tagen gerade im Haus verschwanden, als ich dort vorbeikam, befand sich heute die komplette Mannschaft auf der Anlage und futterte. Und dass, obwohl es heute noch ungemütlicher und vor allem stürmischer war als vorgestern - ist wohl offenbar alles eine Frage der Tagesform ;-)
Nun so spannend war das nicht und so habe ich mich auf den Weg zum Panda Garden aufgemacht.
Selbst dort war es unerwartet leer. Beide Pandas befanden sich in ihren verglasten Wohnzimmern. Jiao Qing saß in einer Ecke und begnügte sich damit, niedlich zu gucken, während Meng Meng ausgestreckt auf ihrer Bank lag und schlief.
Ich habe noch einmal im Bärenrevier vorbeigesehen und diesmal befand sich Kragenbär Plato in seinem Hochbett, in dem er genüsslich etwas Pelziges verzehrte. Nachdem ihm das Teil auf die Anlage fiel und sich sofort eine Krähe darüber hermachte, schaute Plato nicht gerade amused aus seinem Pelz, blieb aber, wo er war und überließ der Krähe die Beute ;-)
Inzwischen hatte ein erneuter Regenschauer eingesetzt und ich habe mich in Richtung Ausgang empfohlen, nicht, ohne vorher noch bei den Elefanten vorbeizusehen, die sich völlig unbeeindruckt von der Witterung gemütlich über ihre Anlage futterten ;-)
Als ich endlich daheim ankam, regnete es immer noch, am frühen Abend ließ sich lustigerweise kurz die Sonne blicken, bevor es weiterregnete ;-)
Den Abschluss des Eintrages überlasse ich selbstverständlich wieder Knut.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei einem äußerst verspielten Eisbärchen im Herbst 2008 darf gern hier durchgeblättert werden.
Und nun kann es kommen, das Wochenende, das längste des Jahres 2017 :-)
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