Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Sonntag, der 23. April. Für den heutigen Tag wurde trockenes Wetter mit Regenanteilen in der zweiten Tageshälfte vorhergesagt. Leider hatte der April andere Pläne und so wiederholte er das gestrige Wetter nahezu unverändert und ignorierte die Wetterprognosen. Jedenfalls regnete und hagelte es bereits seit dem frühen Morgen zeitweise.
Mich hat es heute wieder einmal in den Zoo verschlagen, was ein kleines Transportproblem mit sich brachte, da auf einem Teil der Stadtbahnstrecke der S-Bahn wieder einmal gebaut wurde und die besagte Bahn eher sporadisch fuhr. Ich habe daher die Regionalbahn vorgezogen, um zum Zoo zu gelangen ;-)
Auf der großen Eisbärenanlage war heute Katjuscha anzutreffen, die dort gemächlich ihrer Wege ging und die Anlage abtapste. Ich habe daher erst einmal im Streichelzoo vorbeigeschaut, um das knapp drei Tage alte kleine Shetland-Pony-Fohlen, einen kleinen noch namenlosen Jungen, zu begrüßen. Winzig klein und zuckersüß natürlich und fast immer ganz nah bei der Frau Mama ;-)
Zurück an der Eisbärenanlage sah ich, dass Katjuscha mittlerweile ihre Wanderung aufgegeben und es sich gegenüber dem Vogelhaus gemütlich gemacht hatte und freundliche Blicke in die Gegend und auf ihre Besucher warf. Auf der Lippenbärenanlage, die Kaveri und Söhnchen Balou bewohnen, tat sich leider nichts, was sicher dem ungemütlichen Wetter geschuldet war. Kragenbär Plato lag noch in seinem Felsenhochbett und döste.
Und so habe ich erst einmal einen Abstecher in das Tropenhaus unternommen. Auf dem Weg dorthin kam ich an der Panda-Baustelle vorbei, auf der heute nicht gearbeitet wurde; offenbar liegt man im Zeitplan.
Das Tropenhaus war, anders als der restliche Zoo recht gut besucht, dort war man natürlich auch vor den Regengüssen geschützt, die sich fast im Minutentakt mit dem Sonnenschein abwechselten ;-)
Ich habe meinen Weg durch den Zoo nun zurück zum Bärenrevier fortgesetzt - inzwischen schien wieder einmal kurz die Sonne - und habe bei der kommentierten Fütterung der Polarwölfe vorbeigesehen. Und natürlich war Kragenbär Plato pünktlich zur Stelle, stellte sich mehrmals hoch und wurde natürlich dafür mit Futter bedacht. Ich habe den Eindruck, dass er sich auf seiner Anlage richtig wohl fühlt und die Fütterung bei seinen Nachbarn, den Polarwölfen, dankbar mitnimmt und dabei wohl auch gern mitmacht, wenn man das so ausdrücken kann ;-)
Ich habe noch einmal einen Abstecher zu Katjuscha unternommen, die mittlerweile schlief und bin kurz darauf - ein heftiger Regenschauer setzte ein - aus dem Zoo geflüchtet.
Bei der Rückfahrt hatte ich Glück, eine der heute selten fahrenden S-Bahnen zu erwischen und habe mich heimwärts gondeln lassen.
Als ich nach Hause spazierte, schien tatsächlich kurz die Sonne. Kaum war ich in meinen vier Wänden angelangt, trommelte der nächste Hagelschauer gegen die Fensterscheiben ;-)
Den Abschluss des Eintrages überlasse ich wie immer Knut.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut darf gern hier durchgeblättert werden.
Ich genieße nun noch diesen Restsonntag - aktuell ist hier gerade wieder ein Regenschauer heruntergekommen, der Himmel ist mit einer dicken Wolkenschicht bedeckt und es stürmt lustig vor sich hin. Egal, ich bin im Warmen und Trockenen ;-)
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