Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Die Zeit rast wieder einmal, nachdem ich den Wochenanfang auf Reisen verbrachte, durfte heute bereits das Halbfinale der Arbeitswoche begangen werden, für mich bereits das Finale derselben :-) So ganz nebenbei hat zwischendurch auch noch der Frühling begonnen, was das Wetter leider nicht so ganz mittrug, es war bis gestern meist regnerisch und kühl, heute zeigte sich wenigstens ab und an die Sonne und es blieb trocken.
Ich nutze heute die Gelegenheit, ein wenig über den sonntäglichen Zoobesuch zu erzählen ;-) Es war ein kühler, regnerischer und grauer Tag, eigentlich genau passend für einen 19. März. Auf der kleinen Eisbärenanlage befand sich Katjuscha, die dort friedlich schlief.
Wolodja war am Sonntag auf der großen Anlage zu beobachten, in deren Wassergraben er anfangs unermüdlich seine Runden drehte.
An der kleinen Knut-Statue lagen bereits die ersten Blumen.
Ich habe mir wieder die kommentierte Fütterung bei den Polarwölfen angehört und -gesehen. Natürlich war auch diesmal Kragenbär Plato mit von der Partie, der kurze Zeit zuvor noch gemütlich über einem dicken Baumstamm abhing ;-) Und selbstverständlich bekam Plato auch diesmal einen Snack in Form eines Fisches, den er gemütlich verzehrte. Leider zu gemütlich, als Plato einen Nachschlag einforderte, konnte ihm der kommentierende Pfleger nur noch den leeren Futtereimer zeigen.
Auf der großen Eisbärenanlage hatte Wolodja inzwischen den Wassergraben verlassen und spazierte über die Anlage, inspizierte kurz die Höhleneingänge, um kurz darauf wieder im Wasser zu sein und seine Schwimmrunden fortzusetzen.
Ich musste bei Wolodjas Spaziergang über die Anlage leider feststellen, dass der Bär, vorsichtig ausgedrückt, vor kurzer Zeit noch deutlich besser aussah.
Ich habe noch eine kurze Runde durch den Zoo gedreht, um danach noch einmal bei den Eisbären vorbeizusehen. Katjuscha schlief ihren gerechten Sonntagsschlaf, während Wolodja gerade aus dem Wasser kam, eine schnelle Runde über die Anlage drehte und daraufhin weiter im Wasser sein Schwimmtraining fortsetzte. Er tat mir unendlich leid.
Die Knut-Statue war mittlerweile mit weiteren Blumen, Kerzen, Collagen und Croissants geschmückt worden.
Der einsetzende Regen war für mich nun das Signal, den Weg zum Zooausgang zu wählen. Aber irgendwie, ich schrieb es bereits, passte dieses Wetter zu diesem nicht gerade schönen Tag.
Das Schlusswort des Eintrages bleibt selbstverständlich Knut vorbehalten.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut darf gern hier durchgeblättert werden.
Es war zwar eine recht kurze Arbeitswoche für mich, die dafür aber um so stressiger ausfiel, aber nun darf ich mich über einige freie Tage freuen :-)
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