Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Heute startete nun der erste Tag des kürzesten Wochenendes des Jahres, da uns ja morgen früh wieder eine Stunde gemopst wird. Dieser Samstag war ein durch und durch sonniger Tag, etwas kühl und windig zwar, aber trocken und sonnig - mehr kann man eigentlich nicht erwarten von einem Tag am Märzende.
Ich hatte mir für heute einen Besuch im Tierpark vorgenommen und habe dieses Vorhaben auch prompt umgesetzt. Vor den Tierparkkassen standen Schlangen und der Tierpark selbst war um diese Zeit schon richtig gut besucht :-)
Vor der Eisbärenanlage hatte sich das weite Rund bereits mit zahlreichen Besuchern gefüllt, die auf den Eisbärentalk warteten. Nebenan waren die Brillenbären gerade dabei, Nachwuchs zu produzieren ;-)
Eisbärin Tonja indes bespielte gerade eine große weiße Kugel, die im Wasser dümpelte. Bei meinem letzten Besuch habe ich diese dort noch nicht gesichtet. Die große graue Kugel sowie ein orangefarbenes Crazy Egg befanden sich außerdem noch im Wasser.
Die kommentierte Fütterung begann kurz darauf, man erfuhr, dass Tonja sich mittlerweile an die Abwesenheit von Fritz gewöhnt hat bzw. ihn nicht mehr so arg vermisst, stattdessen lieber spielt und einen unverändert guten Appetit hat. Das bewies Tonja auch auf der Stelle, indem sie sich die Äpfel, Möhren und die Honigmelone schmecken ließ, die sie heute serviert bekam.
Zu Wolodja wurde gesagt, dass er wieder in den Tierpark zurückkehren wird, ein Zeitpunkt wurde allerdings nicht genannt.
Ich habe daraufhin noch eine Runde durch den weitläufigen Tierpark folgen lassen und mich gefreut, nach den langen Wintermonaten die Varis wieder draußen gesehen zu haben.
Die asiatischen Elefanten rüsselten sich wieder an ihren in luftiger Höhe angebrachten Futterbehältern ab, die Afrikaner standen wie üblich fast bewegungslos auf ihrer Anlage herum.
Bei den Katzenbären war auch nicht sonderlich viel los - Tabea schlief eingerollt auf einem Ast, während ihr Partner Romeo wenigstens ab und an auf Wanderschaft auf den Ästen war.
Als ich zum Abschluss noch einmal bei Tonja vorbeisah, spazierte sie über die Anlage, schnappte sich kurz darauf ein Aststück und präsentierte es stolz.
Die benachbarten Brillenbären hatten ihre Paarungsbemühungen mittlerweile beendet und schliefen ;-)
Mittlerweile füllte sich der Tierpark immer mehr, vorrangig mit jungen Familien. Ich habe den Eindruck, dass der Altersdurchschnitt der Tierparkbesucher etwa 20 bis 30 Jahre unter dem der Zoobesucher liegt.
Den Abschluss des Eintrages überlasse ich natürlich wie immer Knut.
Das Fotoalbum von einem sehr spielfreudigen Knut an einem ebenfalls sehr sonnigen 25. März ist hier zu finden.
Es war ein recht schöner Tag im Tierpark, aber um die Worte des kommentierenden Pflegers während des Eisbärentalks aufzugreifen, hätte man sich die Situation auf der Eisbärenanlage um diese Zeit sehr viel schöner vorgestellt, aber es hatte nicht sollen sein. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Und jetzt stelle ich meine Uhren um ;-)
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