Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum

Berlin im Herbst 2009. So nett sah es heute nicht immer aus. Der Tag war im Großen und Ganzen trüb, neblig und kalt. Grund genug, erst einmal auszuschlafen. Etwas später als sonst habe ich mein Ränzlein geschnappt und mich auf den Weg zur Bahn gemacht.

Angekommen im Zoo durfte ich feststellen, dass ich nichts verpasst hatte. Knut und Gianna lagen auf der Anlage und schliefen. Knut derart tief hinter einem Baum versteckt, dass man nur ahnen konnte, wo der Bär gerade war. Etwas später begann er seine Aufwach-Gymnastik und setzte sich vor den Höhleneingang. Eine Begebenheit, die Gianna nun so gar nicht passte. Erst einmal wurde der Platz erobert, Knut setzte sich wieder in seine Schlafkuhle, um kurz darauf von Gianna verscheucht zu werden, die wie der Blitz und ohne ersichtlichen Grund auf ihn zugerast kam. Das Ganze sollte sich kurz darauf noch einmal wiederholen. Danach schien Madame ihre Aggressionen abgebaut zu haben und legte sich in ihre Schlafkuhle, Knut nahm auf dem Sandthron Platz. Gegen halb zwei Uhr ging der Schieber hoch, Gianna lief ziemlich eilig in die Höhle und Knut nahm seine Wanderung bis zur Fütterung auf. Den Abschlusskürbis konnte er diesmal fast aufessen, bevor Gianna wieder auf der Anlage erschien. Ein paar weitere Impressionen gibt es hier zu sehen.

Ich habe mich gleich nach der Fütterung auf den Heimweg begeben und mich unterwegs über die übervollen Bahnen gewundert. Seltsamerweise nicht nur die in eine bestimmte Richtung, sondern alle. Inzwischen weiß ich, dass man bereits heute an vielen Orten der Stadt den 20. Jahrestag des Mauerfalls sozusagen schon vorfeiert. Naja, dann...
Und jetzt ist Sonntagabend, das Wochenende fast vorbei und es war ein schönes solches :-)))
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