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Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt

Zwischen den Jahren



So, der nadelnde Kollege da oben ist nun (fast) Geschichte. Weihnachten ist vorbei und wir befinden uns unvermittelt zwischen den Jahren. Über die Herkunft dieses Ausdrucks lasse ich mich hier nicht aus. Wer will, kann ja googlen.

Mein Weihnachts-Trip ist nun auch vorbei. Er war nett, ruhig und entspannend, wenn die Deutsche Bahn davor und danach nicht eine kurzweilige Reise mit einem Verkehrsmittel ihrer Wahl gesetzt hätte. Ich habe, man kommt fast nicht drauf, den Zug gewählt. Auf den beiden Trips Richtung Ostsee und zurück, habe ich mich schon gewundert, wer alles öffentliche Verkehrsmittel benutzen darf. Da trifft man Gestalten, bei denen man sich allen Ernstes die Frage stellt, wer heutzutage alles ohne Begleitung verreisen darf (und ich rede hier nicht von Kindern). Ich möchte das an dieser Stelle aber nicht weiter vertiefen... Immerhin, die Bahn war pünktlich. Ja doch, es war so.

Die Weihnachtstage verliefen soweit ganz harmonisch. Ich habe mir die Weihnachtsmärchenfilme im TV gegönnt, allen voran "Drei Nüsse für Aschenbrödel". Der Streifen wird ja in den Weihnachtstagen rauf und runter gesendet. Er ist zwar schon 35! Jahre alt und ich kann die Texte schon fast mitsprechen (besonders anspruchsvoll sind sie ja nicht), aber die Musik ist immer wieder zum Träumen schön. Obwohl ich irgendwo meine gelesen zu haben, dass der Film im Zuge der Digitalisierung auch eine Verbesserung nicht nur des Bildes, sondern auch des Tones erfahren hat. Hat dem Film nur gut getan. An anderer Stelle habe ich gelesen, dass es sich bei dieser Verfilmung des Aschenbrödel um den meistgesendeten Märchenfilm der Welt handelt. Wundert mich bei der Sendehäufigkeit um die Weihnachtstage nicht.

Und natürlich habe ich während meiner Reise auch den Tierpark vor Ort besucht, genauer gesagt den Tierpark Stralsund. Die Artenvielfalt ist zwar, vorsichtig ausgedrückt, nicht so groß wie im Zoo Berlin. Dafür dürfen da alle möglichen Vogelarten frei auf den Besucherwegen herumlaufen. Hat mir gefallen. Auch die Größenverhältnisse der beiden Tiergärten, was die Gehege für die Tierarten betrifft, können unterschiedlicher nicht sein. Zum Beispiel die Polarwölfe: Im Zoo Berlin hat man den Eindruck, die vier treten sich fast auf die Füße, so klein ist das Gehege. Im Tierpark Stralsund trifft man als erstes auf ein Schild, auf dem um Verständnis gebeten wird, dass die fünf Wölfe nicht immer zu sehen sein werden, da ihnen ein 5.500 qm großes Gelände zur Verfügung steht. Wir hatten aber Glück. Die fünf stimmten gerade ihr Wolfsgeheul auf einer nahe der Besucherplattform gelegenen Felsengruppe an. Eine der Wölfinnen stammt übrigens aus dem Zoo Berlin. Dazu nächstens vielleicht mehr.


Knut hat die Weihnachtstage ebenfalls gut überstanden und ist sicherlich wieder sehr verwöhnt worden. Gehört sich ja auch so für den "Superstar" des Berliner Zoos.

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