Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Dieser letzte Samstag im September präsentierte sich sonnenlos und bei bedecktem Himmel, mit Temperaturen, die tagsüber bei 16 Grad steckenblieben. Immerhin, es blieb, zumindest am Vormittag, noch trocken ;-) Ich habe daher die Gelegenheit genutzt, in der ersten Tageshälfte wieder einmal im Tierpark vorbeizuschauen, der bei meinem Eintreffen bereits gut besucht war.
Natürlich bin ich, nachdem ich kurz die Präriehunde und Baumstachler begrüßt hatte, zur Eisbärenanlage spaziert, die dicht umlagert war. Auf der Anlage hatte es sich Hertha bequem gemacht und döste dort ein wenig, während Tonja mit der Riesenkugel im Wasser zugange war und auch die Eisscholle in ihr Tun mit einbezog.
Eine Konstellation, die man sonst eher selten sieht, in der Vergangenheit war es andersherum - Tonja hielt sich auf der Anlage auf und Hertha machte das Wasserbecken unsicher ;-) Ansonsten durfte ich ein weiteres Mal feststellen, dass sich Tonja und Hertha, sowohl was die Größe als auch das Aussehen angeht, kaum noch unterscheiden. Hertha hat sich zu einer moppeligen Eisbärin gemausert, während Tonja dagegen eher schlank erscheint und heute auch die aktivere der beiden war ;-)
Kurz darauf hatte Tonja die Eisscholle geentert und schien Ausschau nach der Pflegerin mit dem Futtereimer zu halten. Aber ihre biologische Uhr ging wohl einige Minuten vor, so dass Tonja sich entschloss, am Ufer auf das Event zu warten.
Schlussendlich erschien die erwartete Tierpflegerin samt Futtereimer und mittlerweile hatte sich auch Hertha entschlossen, wach zu werden und wartete am Ufer auf das, was da kommen sollte. Viel war es nicht - bis auf einige Möhren und Äpfel flog nichts ins Wasser und auch die Kommentierung fiel aufgrund streikender Technik aus.
Ich habe noch eine Runde durch den Tierpark folgen lassen, um danach noch einmal bei Tonja und Hertha vorbeizuschauen. Die beiden kreiselten über die Anlage und so habe ich den Weg zum Ausgang eingeschlagen. Natürlich kamen mir immer noch etliche Besucher entgegen; der Tierpark füllte sich mehr und mehr.
Auf der Heimfahrt stellte ich fest, dass sich der Berlin-Marathon nun auch im ÖPNV niederschlug - die Bahn war krachend voll - dabei findet das Hauptrennen erst morgen statt ;-)
Den Abschluss des Eintrages überlasse ich natürlich Knut.
Nun, der morgige Marathon dürfte regenlos über die Bühne gehen, die Temperaturen von 11 bis 16 Grad werden aber wohl nicht jedermanns Sache sein. Mehr als 45.000 Unerschrockene wollen die 42 Kilometer durch Berlin dennoch wagen - na dann, viel Glück und gutes Gelingen :-)
Eclipse Next 2019 - Gehosted von Overblog
/image%2F1176166%2F20220924%2Fob_465635_knut20100924-023.jpg)
/image%2F1176166%2F20220924%2Fob_900bfe_knut20100924-032.jpg)