Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Der gestrige Donnerstag verlief äußerst windig, um es einmal vorsichtig auszudrücken - der erste Herbststurm suchte Berlin und Brandenburg heim - mit orkanartigen Böen, Regen und Gewitter im Schlepptau. Und so geschah es, dass mehrere Grünanlagen in Berlin, ebenso wie Zoo und Tierpark vorsorglich geschlossen blieben. Mein für gestern geplanter Tierparkbesuch wurde also im wahrsten Sinne des Wortes von Ignatz verweht ;-) Immerhin kam man in Berlin noch glimpflich davon; einige Bäume wurde umgerissen und etliche Äste flogen durch die Gegend; die Feuerwehr war im Dauereinsatz, hob den ausgerufenen Ausnahmezustand am frühen Abend aber wieder auf.
Nachdem sich der Sturm über Nacht vorübergehend beruhigt hatte, folgte ein deutlich kühlerer Freitag, an dem es nicht so richtig hell werden wollte. Was für mich natürlich keinen Grund darstellte, mein für heute gebuchtes Zeitfensterlein für den Zoo nicht zu nutzen. Und so war ich am Vormittag in demselben, der heute sehr übersichtlich besucht zu sein schien ;-)
Nachdem ich die schlafende Katjuscha in ihrem Höhleneingang begrüßt hatte, ging es weiter in den Panda Garden. Jiao Qing schlief in seinem verglasten Wohnzimmer, nebenan hatten sich Pit und Paule wohl in eine uneinsehbare Ecke verkrümelt - einzig Meng Meng zeigte sich ab und an auf der Außenanlage.
Auf einen Besuch im Tropenhaus habe ich aufgrund der davor wartenden Besucherschlange dankend verzichtet, habe noch bei den Takinen vorbeigeschaut, bevor ich der Adlerschlucht einen Besuch abstattete.
Und so ging es weiter zum Robbenrevier, nicht ohne vorher bei dem kleinen Wasserbüffelkälbchen Karla vorbeizusehen, das am 15. September zur Welt kam :-)
Nach dem Robbenrevier ging es weiter zu den Wildhunden, die sich fein aufgestellt hatten und sich fotografieren ließen - man weiß schließlich, was sich Zoobesucher wünschen *fg*
Noch einmal zurück vor der Eisbärenanlage stellte ich fest, dass Katjuscha immer noch tief schlafend im Höhleneingang lag. Zudem begann es nun doch wieder zu stürmen und zu regnen und ich habe zugesehen, den Zoo zu verlassen und den Heimweg anzutreten. Nicht die schlechteste Entscheidung - der Rest des Tages verging mit orkanartigen Böen und Regenwetter, ich war daher ganz froh, bald wieder in meinen trockenen und warmen vier Wänden angekommen zu sein.
Natürlich bleibt der Abschluss des Eintrages auch diesmal Knut vorbehalten.
Der Sturm soll sich nun aber aus Berlin verabschieden - das Wochenende soll sturm- und regenfrei verlaufen, wenn auch bei recht frischen Temperaturen - Oktober eben ;-)
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