Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Sonniges Wetter mit Temperaturen bis zu 30 Grad in der Spitze waren heute zu erwarten und bereits um 10 Uhr zeigte das Thermometer 26 Grad an. Grund genug also, die noch etwas kühleren Stunden des Vormittags zu nutzen, um wieder einmal im Tierpark vorbeizuschauen. Eine Idee, die außer mir noch viele andere Mitmenschen hatten - als ich dort ankam, war der Tierpark bereits gut bevölkert.
Die Präriehunde hatten gerade einen bunten Gemüsesnack serviert bekommen und ließen es sich dort gemeinsam schmecken. Ich habe mir dieses lustige Spektakel noch eine Weile angesehen, bevor es mich vor die Eisbärenanlage verschlug.
Auch dort standen bereits etliche Besucher und betrachteten die beiden Bewohnerinnen der Anlage, die sich gerade ein Nickerchen gönnten. Immerhin Tonja blinzelte einmal kurz in die Runde ;-)
Nun so erbaulich war dies nicht, so dass ich mich in die unendlichen Weiten des Tierparks begab - zumindest in einen Teil desselben ;-)
Nachdem ich den amtierenden Elch begrüßt hatte, der gemütlich im Schatten lag, ging es weiter zu den Stachelschweinen, dem Sekretär und den abwesenden Katzenbären. Mein eigentliches Ziel war allerdings der Vari-Wald.
Dieser ist seit einigen Tagen am Wochenende ab elf Uhr wieder geöffnet - natürlich herrscht FFP2-Maskenpflicht dort drinnen. Ich kam etwas früher dort an und habe mir erst einmal die Makis angesehen, die auf der vorgelagerten Insel leben und sich tatsächlich heute ab und zu blicken ließen.
Pünktlich um elf Uhr erschien eine Tierpflegerin mit einem Futterkörbchen auf dem Fahrrad und verschwand im Vari-Wald, um diesen dann für die Besucher zu öffnen.
Die Bewohner des Vari-Waldes waren draußen und ließen sich ihr Futter schmecken - die schwarz-weißen Varis machten sich über die Möhrchen her; die roten Varis bevorzugten Salat :-)
Ich wollte natürlich nachkommenden Besuchern Platz machen und habe sehr schnell denselben geräumt - allzu viele dürfen nicht gleichzeitig in den Vari-Wald und so habe ich rücksichtsvollerweise meinen Weg durch den Tierpark fortgesetzt.
Auf dem Weg zurück zur Eisbärenanlage traf ich tatsächlich einen Pfau - diese feinen Exemplare dürfen zwar im Tierpark frei herumlaufen, wie es ihnen gerade gefällt - allerdings habe ich seit etlicher Zeit keinen mehr gesehen. Um so schöner, dass mir so ein feiner Pfau über den Weg lief und mir die Gelegenheit gab, ihn zu fotografieren. Wenige Sekunden später war ich von einer Menschenmenge umgeben, die diesen schönen Vogel ebenfalls fasziniert betrachteten. Der Sicherheitsabstand zum Pfau wurde eingehalten, der zwischen den Besuchern allerdings nicht immer ;-)
Auf der Eisbärenanlage hatte sich derweil nichts getan - Tonja und Hertha schlummerten noch immer. Und für mich ging es nun zurück zum Ausgang.
Den Abschluss des Eintrages überlasse ich auch heute Knut.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut, Gianna, Tosca und Nancy sowie den Lippenbären Sutra und Jürgen kann hier angesehen werden.
Ansonsten gibt es noch zu vermelden, dass Berlin heute ganz im Zeichen des Regenbogens stand - der Christopher Street Day fand statt. Was sich vor allem in diversen Straßensperrungen, buntgekleideten Menschen, der Regenbogenfahne und geschätzten 35.000 Teilnehmern niederschlug. Sicher ein hehres Unterfangen, ich habe allerdings gelesen, dass die Maskenpflicht für viele zur Witznummer verkam. Aber gut, die Inzidenzzahlen steigen ja ohnehin bereits wieder an.
Das gleiche Spiel hatten wir vor einem Jahr schon einmal. Ich hoffe und wünsche, dass es in diesem Jahr nicht dazu kommt, dass man mit einem weiteren Lockdown rechnen muss...
Eclipse Next 2019 - Gehosted von Overblog
/image%2F1176166%2F20210724%2Fob_1d7829_knut20100724-024.jpg)