Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
So kann es gehen - man glaubt dem Wetterbericht, dass Regen und Gewitter erst am Nachmittag einsetzen sollen und was geschieht? Es regnete bereits seit dem frühen Morgen und das ohne Pause. Na gut, ich bin ja nicht aus Zucker und löse mich in Zusammensetzung mit Wasser auf, so dass ich diesen Samstag wie gewohnt angegangen bin. Und da Samstag ist, habe ich wie gewohnt mein gebuchtes Zeitfensterlein geschnappt und bin in den Tierpark gefahren - Regen hin oder her ;-)
Durch die Ticketkontrolle kam ich diesmal schnell durch, zumal kaum Besucher da waren. Und so ging es direkt weiter durch den Eingang und zur Eisbärenanlage. Tonja und Hertha waren diesmal zugegen. Hertha bespaßte kurz das am Felsen angebrachte blaue Rohr, während Tonja es vorzog, unermüdlich Runden über die Anlage zu drehen.
Hertha fand es wohl nach einiger Zeit zu regnerisch und verschwand im Innenbereich, während Tonja weiterhin ruhelos ihre Runden auf der Anlage drehte.
Ich habe mich daher erst einmal auf einen kurzen Rundgang durch den Tierpark aufgemacht, der zwar schön leer, aber auch sehr verregnet war ;-)
Viele Tiere zeigten sich bei diesem verregneten Wetter nicht draußen - die Stachelschweine hatten sich unter dem schützenden Dach zusammengekuschelt; der Sekretär hatte sich bei diesem Regen nach draußen gewagt und erinnerte eher an einen begossenen Pudel; ein Katzenbär äugte vorsichtig durch das Geäst, aber das süße schwarze Skudde-Lämmchen lag gemütlich im Trockenen und sah sich aufmerksam um ;-)
Nun ging es noch einmal zurück zur Eisbärenanlage. Tonja wanderte immer noch und inzwischen war auch Hertha wieder aus dem Innenbereich aufgetaucht. Kurz darauf war Tonja im Wasser, schwamm eine Runde, tauchte kurz vor der Mauer auf, warf den Kopf zurück und war bald wieder an der Mauer. Das Prozedere erinnerte mich sehr an Wolodja. Hertha stand ziemlich verunsichert am Ufer und wusste augenscheinlich nicht, was die Mama da trieb. Glücklicherweise dauerte dies Treiben nicht lange an und Tonja war wieder auf dem Trockenen.
Viel zu sagen haben sich Tonja und Hertha aktuell offenbar nicht, obwohl Hertha immer noch die Nähe der Mama sucht, diese aber nicht erwidert wird. Um keine Missverständnissen aufkommen zu lassen, es mag sich heute um eine Momentaufnahme gehandelt haben und um keine Verallgemeinerung des Verhältnisses zwischen Mama und Tochter.
Mittlerweile war ich völlig durchnässt und habe den Weg zum Ausgang angetreten - so richtig voll wollte der Tierpark bei diesem Wetter nicht werden.
Ich war jedenfalls ganz froh, wieder im Trockenen und Warmen angelangt zu sein und überlasse den Abschluss des Eintrages einmal mehr Knut und Gianna.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei den beiden unglaublich verschmusten Bärchen darf gern hier durchgeblättert werden.
Der Nachmittag dieses Samstags gestaltete sich übrigens größtenteils sonnig, ab und an schauerte es kurz, aber ein Gewitter ließ sich nicht blicken. Ich bin ja nun gespannt, wie der Sonntag verläuft ;-)
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