Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Es ist bereits Mittwoch, diese Arbeitswoche ist wieder einmal mit Siebenmeilenstiefeln unterwegs und die Zeit rast. Das Corona-Infektionsgeschehen leider auch.
Dieser Tag kam dauergrau daher, obwohl für den Nachmittag Sonnenschein vorhergesagt war, der aber leider offenbar woanders stattfand. Egal, ich hatte für den Zoo ein Zeitfenster für den Nachmittag gebucht und so habe ich mich pünktlich auf den Weg dorthin gemacht - immerhin blieb es trocken ;-)
Vor der Ticketkontrolle war ich die einzige Person und so konnte ich ohne großen Zeitverlust in den Zoo durchstarten, der äußerst leer war. Das Zwergflusspferd war nicht zu sehen, da gerade seine Anlage gereinigt wurde. Und so habe ich zuerst dem Anoa einen schönen Mittwoch gewünscht, bevor ich zum Bärenrevier weitergewandert bin.
Dort war kaum ein Bewohner zu sehen - einen Lippenbären sah ich gerade noch in der Höhle verschwinden, die Polarwölfe, Nasenbären und Wildhunde glänzten durch Abwesenheit. Was man von Katjuscha nicht behaupten kann - die Eisbärendame scheint gut in ihr 37. Lebensjahr gestartet zu sein, hielt sich heute in ihrem Mulchbett auf und besah sich von dort aus ihre wenigen Besucher.
Da im Bärenrevier ansonsten nichts los war, habe ich eine Runde um das Robbenrevier gedreht, auch hier waren heute kaum Tiere zu sehen, so dass ich beschloss, dem Panda Garden einen Besuch abzustatten.
Die Außenanlagen waren leer und so habe ich nachgesehen, was in den verglasten Wohnzimmern so geschieht.
Pit und Paule befanden sich in Meng Mengs Wohnzimmer, die allerdings nicht zu sehen war. Während Paule auf der großen Holzbank schlief, saß Pit daneben und futterte fröhlich Bambus.
Im Wohnzimmer nebenan saß Papa Jiao Qing in einem wahren Bambusdickicht und tat es seinem Sohn gleich ;-)
Ich bin nun langsam zum Ausgang gestiefelt. Die Murmeltiere ließen sich nicht blicken, da auch ihre Anlage gerade gereinigt wurde.
Nachdem ich noch die Tahre und die Steinböcke besucht hatte, ging es weiter zu den Elefanten.
Hier rüsselte man sich unverdrossen über die Anlage und suchte offenbar nach Pellets. Für mich ging es nun wieder hinaus aus dem Zoo, wobei ich feststellte, dass doch noch einige Mitmenschen vorhatten, denselben zu besuchen und sich vor der Ticketkontrolle sammelten. Auch wenn sich die Sonne nicht blicken ließ, war es doch ein schöner Zoobesuch für mich ;-)
Der Abschluss des Eintrages bleibt wie immer Knut vorbehalten.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut darf hier angesehen werden.
Nun ist es bereits Mittwochabend, zwei Arbeitstage liegen noch vor mir, bevor das kommende Wochenende eingeläutet werden darf ;-)
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