Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Nachdem es gestern abend noch einen veritablen Regenguss bei Sonnenschein samt Regenbogen in Berlin zu bestaunen gab, hatten sich die Temperaturen des Nachts abgekühlt und landeten am frühen Morgen unterhalb der 20-Grad-Grenze. Was ich als sehr angenehm empfand, bis die Hitze aus der Wohnung heraus ist, wird es jedoch wohl noch einige Tage dauern ;-)
Ich war recht früh auf den Beinen und habe mich, bewaffnet mit meinem Zeitfensterchen, auf den Weg in den Zoo gemacht. Was diesmal etwas länger dauerte - die S-Bahn bot auf der Stadtbahnstrecke zuvorkommenderweise nur einen 20-Minuten Takt an ;-)
Angekommen im Zoo, der auf den ersten Blick recht übersichtlich besucht zu sein schien, bin ich wie üblich erst einmal zum Bärenrevier gewandert. Auf der Eisbärenanlage herrschte Ruhe - Katjuscha lag im Höhleneingang und schlief. Also ging es zum Panda Garden und es zeigte sich, dass sich dort die Besucher tummelten - vor dem Eingang standen die Besucher Schlange und wurden nur dann hineingelassen, wenn eine gleiche Zahl von Gästen den Panda Garden verließ - ich habe auf dieses Vergnügen verzichtet und bin in das gegenüberliegende Tropenhaus abgebogen.
Nachdem ich das diesmal etwas aktivere Faultier besucht hatte, ging es auch bereits wieder nach draußen - es war mir schlicht zu voll dort drin. Immerhin hatte ich so die Gelegenheit, Gorilla-Dame Fatou beim Frühstück beobachten zu dürfen, das sie diesmal im hinteren und schattigen Bereich ihrer Anlage einnahm :-)
Die Erdmännchen waren vollzählig auf ihrer Anlage versammelt und tummelten sich um- und miteinander. Auch dort blieb ich nicht lange, da auch an dieser Stelle ein Besucherstau stattfand. Und so ging es weiter zu den Flamingos, die sich ungerührt ihrer Gefiederpflege widmeten ;-)
Nach einem Besuch bei den Elefanten und den Giraffen, letztere hatten gerade ihr Sonntagsfrühstück serviert bekommen und genossen dieses in lichter Höhe, ging es noch einmal zurück zum Panda Garden. Pandabärchen Pit unternahm gerade eine Klettertour, die auch von außen beobachtet werden konnte. Sein Bruder Paule schlief etwas weiter oberhalb auf dem Klettergerüst, Mama Meng Meng hielt sich vermutlich im verglasten Wohnzimmer auf und Papa Jiao Qing ließ sich auf seiner Außenanlage, soweit sie einsehbar war, nicht blicken ;-)
Nach einem Schwenk durch die Adlerschlucht - die Schneeeulen und der Bartkauz wollten schließlich auch begrüßt werden, ging es noch einmal zurück ins Bärenrevier. Katjuscha gab sich unverändert ihrem Sonntagsschläfchen hin, so dass ich eine Runde um das Robbenrevier folgen ließ.
Nach dieser feinen Runde ging es für mich wieder in Richtung Ausgang; der Zoo begann sich nun mehr und mehr zu füllen, zumal die Besucher mit dem nächsten Zeitfenster diesen zu entern begannen. Der Rückweg per S-Bahn ging dann doch schneller als erwartet vonstatten, ich musste nur acht Minuten warten und viele Mitfahrende ebenso - auf die nächste Bahn hätte ich allerdings 28 Minuten warten müssen. Wie man unter diesen Umständen den Mindestabstand einhalten soll, wenn nur alle zwanzig Minuten eine Bahn fährt, das dürfen mir die Herrschaften der Bahn bitte einmal schlüssig erklären - ich befürchte nur, dass ich eine diesbezügliche Antwort nie erhalten werde ;-)
Und so fuhr ich in einer gut gefüllten Bahn dann doch in Richtung Heimat und war froh, dieselbe bei meiner Wunschstation wieder verlassen zu dürfen.
Die Schlussrede des Eintrages hält natürlich wie immer Knut.
Das Fotoalbum von meinem Sonntagsbesuch bei Knut ist hier zu finden.
Das soll es von diesem vorletzten Augustwochenende auch bereits gewesen sein - die Arbeitswoche startet morgen für mich noch nicht - ich habe frei und wünsche mir Regen und weitere Abkühlung :-)
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