Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Der Monat August feiert heute sein Bergfest; es herrschen unverändert mehr als dreißig Grad, die Sonne scheint, als hätte sie vor, die Erde auszutrocknen und kein Regentropfen ist in Sicht. Schon am Morgen war es drückend und schwül - ich habe dennoch die Morgenstunden für einen Zoobesuch genutzt, bevor es unerträglich wurde. Und so kam ich kurz nach Öffnung der Zootore vor denselben an.
Nachdem ich das frühstückende Alpenmurmeltier begrüßt hatte, das sich der Bequemlichkeit halber direkt in die Futterschale gesetzt hatte, ging es weiter. Das Zwergflusspferd ließ sich ebenfalls das sonntägliche Grünzeug schmecken; mich zog es jedoch ins Bärenrevier.
Dort angekommen stellte ich fest, dass Eisbärin Katjuscha tief schlafend im schattigen Höhleneingang lag, was mich nicht überraschte ;-) Dafür ließen sich die anderen Bewohner dieses Reviers überhaupt nicht blicken, so dass ich mich zu einer Zoorunde aufmachte.
Im Panda Garden ging es etwas belebter zu - Jiao Qing ließ sich zwar nicht sehen, dafür saß Meng Meng in ihrem verglasten Wohnzimmer und ließ sich den Bambus schmecken. Ihre Söhne Pit und Paule befanden sich auf der Außenanlage - Pit schlief und Paule erkundete das Klettergerüst ;-)
Nach einer kurzen Runde durch das Tropenhaus ging es weiter zu den Außenanlagen der Affen, die allerdings meistenteils schliefen, sich im Schatten aufhielten oder nicht zu sehen waren. Aber gut, ich konnte das absolut nachvollziehen ;-)
Familie Erdmann erwies sich als ziemlich hitzeresistent und so durfte man die ganze Bande auf ihrer Anlage bestaunen. Wie zu erfahren war, hat nun auch der sechsköpfige Nachwuchs Namen bekommen, die da lauten John, George, Paul, Ringo, Yoko und Linda - die Beatles lassen grüßen ;-)
Nach den Flamingos und einem Besuch bei den Elefanten ging es weiter durch die Adlerschlucht zurück zum Bärenrevier. Katjuscha schlief immer noch, so dass ich eine Runde durch das Vogelhaus folgen ließ, um danach noch einmal bei der Eisbärin vorbeizuschauen.
Nun, als ich das Vogelhaus verließ, schlief Katjuscha immer noch und ich beschloss, den Zoo für heute zu verlassen - es wurde immer drückender und schwüler, somit kaum noch aushaltbar. Und so war ich bald wieder auf dem Heimweg und recht froh, der Hitze entkommen zu sein.
Der Abschluss des Eintrages bleibt natürlich Knut vorbehalten.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut ist hier zu finden.
Hier brennt die Sonne unverändert vom Himmel, heizt alles auf, was aufzuheizen geht und ich wünsche mir nun endlich den Sonnenuntergang herbei, bevor es morgen noch ein wenig heißer zu werden droht - immerhin, eine tropische Nacht steht auch heute nicht bevor - man muss sich eben das Beste heraussuchen ;-)
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