Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Es ist Dienstag, der 14. Juli und wir befinden uns unvermittelt bereits in der Monatsmitte. Und tatsächlich - heute war Sommer - sonnige 28 Grad herrschen hier, für meine Verhältnisse gerade noch erträglich ;-) Ich hatte heute noch frei und habe mich, dank eines gebuchten Zeitfensters, recht früh auf den Weg in den Zoo begeben. Ich traf bereits kurz nach Öffnung der Tore dort ein und durfte erst einmal Schlange stehen - es versprach voll zu werden im Zoo.
Auf dem Weg ins Bärenrevier war es um diese Zeit dennoch recht leer. Vorbei an den abwesenden Lippen- und Nasenbären ging es weiter zur Eisbärenanlage. Katjuscha lag in ihrem schattigen Höhleneingang und blinzelte scheinbar gutgelaunt daraus hervor :-)
Also bin ich wie üblich zu einer Zoorunde aufgebrochen.
Mein nächster Anlaufpunkt war der Panda Garden, in dem aber nichts los war. Jiao Qing, Pit und Paule schliefen, Meng Meng konnte ich zunächst nicht entdecken. Also bin ich in das gegenüberliegende Tropenhaus abgebogen und habe dort meine Bekanntschaft mit dem Kugelgürteltier erneuert, das ich gefühlt seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen habe.
Nun ging es wieder hinaus zu den Außenanlagen der Affen. Die Orang Utans waren nicht zu sehen, statt dessen turnten Tierpfleger auf den Anlagen herum. Dafür waren die Gorillas vollständig zugegen. Fatou frühstückte im hinteren Teil ihres Domizils; die benachbarte Gorillagruppe tat es ihr gleich und zog dafür den Aufenthalt auf dem schattigen Balkon vor.
Nachdem ich die Erdmännchen begrüßt hatte, ging es weiter zu den Flamingos und den Elefanten. Vorbei an den Giraffen und den Sitatungas samt dem Hornraben Clyde, habe ich nun noch einmal bei den Pandas vorbeigeschaut.
Papa Jiao Qing und seine Söhne schliefen immer noch, dafür war mittlerweile Meng Meng aufgetaucht und genoss im Sonnenschein ihren Bambus. Lange blieb ich dort nicht, es war mir dort schlicht zu voll.
Ich hatte inzwischen erfahren, dass es dreifachen Nachwuchs bei den Weißbart-Pekaris zu bestaunen gab und war nun auf dem Weg dorthin ;-)
Und tatsächlich, drei winzige Pekaris wuselten unter oder zwischen den Erwachsenen herum und waren kaum zu erwischen, immerhin, eines habe ich mit der Kamera "einfangen" können :-)
Ich habe nun noch einen Rundgang durch das Robbenrevier folgen lassen.
Die kleinen Seehunde waren nicht zu sehen, der kleine Seelöwe mit Mama Sandra hatte sich ebenfalls versteckt, dafür sonnte sich ein Teil der restlichen Seelöwenbande auf einem Stein im Wasserbecken.
Nachdem ich noch einmal bei Katjuscha vorbeigesehen habe, die unverändert gutgelaunt aus ihrem Höhleneingang linste, ging es für mich wieder zurück zum Ausgang. Die Besucherschar, die vor dem Eingang wartete, hatte indes nicht abgenommen, wie ich feststellen durfte.
Der Abschluss des Eintrages bleibt wie immer Knut vorbehalten.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.
Ich mache mich noch ein wenig über die Fotos meines verlängerten Wochenendes her und sehe dem ab morgen für mich eintretenden Arbeitsalltag entgegen, der urlaubsbedingt nur drei Tage dauert, bevor das kommende Wochenende bereits wieder anklopft ;-)
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