Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Dieses Wochenende ging heute an den Start und kam mit 26 Grad recht sommerlich daher, allerdings war der Himmel größtenteils bedeckt, so dass die Witterung doch ganz angenehm war, wie ich fand. Und da heute Samstag ist, zog es mich wie immer in den Tierpark. Dort angekommen, hieß es erst einmal wieder, Schlange stehen, um die Tickets scannen zu lassen.
Drinnen angelangt, ging es für mich natürlich geradewegs zur Eisbärenanlage. Dort bot sich mir das gleiche Bild wie während meiner letzten Tierparkbesuche auch. Tonja und Hertha lagen im schattigen Teil ihrer Anlage und schliefen. Hertha wie immer an die Mama geschmiegt. Ich habe daher meinen Spaziergang durch den Tierpark nach kurzer Zeit fortgesetzt.
Vorbei an den Stachelschweinen und den heute nicht sichtbaren Katzenbären ging es weiter zum Alfred-Brehm-Haus, das gestern nach einem zweijährigen Umbau wieder eröffnet wurde. Die Anlagen wurden naturnah gestaltet; die Wassergräben in den beiden Felsenhallen aufgeschüttet und so bieten sie den Bewohnern mehr Platz.
Mittlerweile sind hier auch die Malaienbären eingezogen, die gemeinsam mit den Binturongs eine WG bilden, die außer einer verglasten Innenanlage eine großzügige und abwechslungsreich gestaltete Außenanlage spendiert bekamen. Die Verglasung hat natürlich den Nachteil, dass ein vernünftiges Fotografieren unmöglich ist, wenn sich die Bewohner nicht auf der Außenanlage aufhalten, was sie heute leider nicht taten. Tina rannte rastlos an der Scheibe hin und her, die Binturongs schliefen und Johannes war heute unsichtbar.
Desweiteren befindet sich im Innenbereich des Hauses die begehbare Tropenhalle auf zwei Etagen, die Schildkröten, Alligatoren und exotische Vögel beherbergt. Leider war heute keiner der Bewohner zu entdecken; vermutlich muss man sich noch eingewöhnen. Außerdem befinden sich im Alfred-Brehm-Haus Terrarien mit Reptilien und Amphibien. Sicherlich ein gelungener Umbau, vor allem für die Malaienbären freue ich mich, dass sie ein schickes Zuhause bekamen; jetzt muss man dort nur noch ankommen, was ich Tina und Johannes sehr wünsche :-)
Nach meinem Besuch im Alfred-Brehm-Haus ging es weiter zu den Elefanten. Die Afrikaner hatten gerade frische Laubäste spendiert bekommen und bekamen wohl nicht genug davon. Ein weiterer Elefant arbeitete sich an einer gefüllten Futterkugel ab, während sich sein Kollege mit Sand abduschte ;-)
Nachdem ich noch einmal bei Tonja und Hertha vorbeigeschaut hatte, die weiterhin schliefen und sich offenbar nicht einmal bewegt zu haben schienen, ging es zu den Präriehunden. Die Anlage war dicht umlagert, dort war ja auch deutlich mehr los als bei den Eisbären ;-)
Ich habe mich daraufhin noch von den Waldbisons verabschiedet und den Tierpark verlassen. Vor dem Eingang standen die Besucher noch immer Schlange - es sollte ein erfolgreicher Tag für den Tierpark werden, so mein Eindruck :-)
Und schon ging es mit der U-Bahn wieder heimwärts. Es war interessant im Tierpark, allerdings nicht auf die Weise, die ich erwartet hatte ;-)
Den Abschluss des Eintrages überlasse ich selbstverständlich Knut.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut und Gianna darf gern hier durchgeblättert werden.
Das soll es von diesem ersten Teil des Wochenendes auch gewesen sein; ich gönne mir nun einen feinen Samstagabend :-)
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