Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Dieser Freitag bedeutet nicht nur den Beginn eines neuen Monats, er ist gleichzeitig ein Feiertag und so startet der Mai direkt mit einem verlängerten Wochenende, was ich sehr angenehm finde :-) Der Tag verlief größtenteils sonnig und kam mit 18 Grad daher. Ich hatte für den heutigen Tag ein Zeitfenster im Zoo gebucht und war dann auch recht bald dorthin unterwegs. Vor den Zootoren standen bereits einige Mitmenschen, die auch diesmal erst einmal ihre Online-Reservierungen präsentieren mussten, bevor es zur eigentlichen Ticketkontrolle ging. Immerhin ging das Ganze recht flott vonstatten und ich war alsbald im Zoo.
Nachdem ich mich von einem Alpenmurmeltier habe begrüßen lassen, ging es weiter zum Bärenrevier. Die Polarwölfe ließen sich nicht blicken und auch die Anlage der Nasenbären war leer, so dass ich direkt zur Eisbärenanlage spaziert bin. Und tatsächlich zeigte sich Katjuscha - sie schaute aus ihrem Höhleneingang und schien guter Laune zu sein :-) Kurz darauf ließ sie sich allerdings zu einem Nickerchen nieder, so dass ich zu einer Zoorunde aufbrach.
Im Zoo ging es heute etwas belebter zu als bei meinem letzten Besuch am Mittwoch, aber gut, es ist ein freier Feiertag, das Wetter stimmte und so zog es natürlich einige Menschen mehr nach draußen und in den Zoo, zumal nach so langer Zeit der Schließung desselben. Aber man konnte sich dennoch mit Abstand begegnen ;-)
Im Panda Garden gab es heute nichts zu sehen, so dass ich erst einmal den Elefanten einen Besuch abgestattet habe.
Vorbei an den Flamingos ging es weiter zu den Erdmännchen, die sich munter auf ihrer Anlage tummelten. Die Besucher hielten auch hier brav Abstand zueinander. Da man jedoch gehalten ist, nicht zu lange an einer Stelle zu verweilen, ging es für mich nun zu den Außenanlagen der Affen.
Bei den Pavianen herrschte der übliche Trubel, während sich die Gorillas gegenüber auf ihrem Höhlenbalkon aufhielten und dort zu schlafen schienen. Gorilla-Dame Fatou tat es ihren Artgenossen auf ihrer Nebenanlage gleich und schlummerte in ihrem Holzwollebett ;-)
Nach einem kurzen Schwenk zu den Pelikanen bin ich noch einmal zu den Menschenaffenanlagen zurückspaziert. Immerhin zeigten sich nun die Orang Utans und schienen Zwiesprache mit den Besuchern zu halten. Jedenfalls klebten sie alle am Zaun ;-)
Nun bin ich noch einmal zum Bärenrevier zurückgewandert. Eisbärin Katjuscha schlief nach wie vor tief und fest in ihrem Höhleneingang, die Polarwölfe sah ich wiederum nicht und die Wildhunde lagen auf ihrer Anlage herum. Dafür waren mittlerweile die Nasenbären aufgetaucht und erkundeten mehr oder weniger wagemutig den Baumbestand. Natürlich hatten sie sofort einige Zuschauer, die auch hier auf Abstand gingen ;-)
Auf dem Weg zum Ausgang habe ich noch bei Knuts Anlage vorbeigesehen. Der dort lebende Lippenbär lehnte tiefenentspannt am Felsen, hielt die Nase in die Sonne und genoss das Wetter, was leider aufgrund der beklebten Scheiben unfotografierbar war - lustig sah es dennoch aus.
Vor dem Zootor hatte sich mittlerweile die Schlange etwas verlängert als bei meiner Ankunft; man wartete dort friedlich und entspannt, dass man zur Ticketkontrolle durchgewinkt wurde ;-)
Für mich ging es nun aber wieder heimwärts und wie immer überlasse ich den Abschluss des Eintrages Knut.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut am 1. Mai 2009, einem Freitag wie heute, kann hier angesehen werden.
Es war ein feiner 1. Mai 2020 für mich und nun kommen noch zwei weitere freie Tage, die das eigentliche Wochenende bedeuten - ich freue mich drauf :-)
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