Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Der Februar begeht nun bereits seinen dritten Tag und am dritten Tag in Folge regnete es ;-) Immerhin, im Laufe des Tages zeigte sich die Sonne und ich habe mich auf den Weg in den Zoo begeben, der nicht allzu gut besucht zu sein schien.
Heute bin ich von meiner ursprünglichen Gewohnheit, zuerst das Bärenrevier zu besuchen, abgewichen. Und so ging es vorbei an den futternden Elefanten direkt zum Panda Garden. Von außen sah die Panda Plaza recht leer aus, es standen auch keine Besucher vor dem Eingang an und warteten auf Einlass. Und so habe ich es gewagt, dort wieder einmal vorbeizuschauen, nachdem ich gestern darauf verzichtet habe ;-)
Im Inneren des Panda Gardens warteten dann doch einige Besucher, um sich die dortigen Bewohner anzusehen. Und so schloss ich mich der Warteschlange an, die sich im Zeitlupentempo durch den Rundkurs bewegte, um zu Meng Meng und ihrem Nachwuchs zu gelangen. Einige Besucher, darunter auch meine Wenigkeit, interessierten sich immerhin für Jiao Qing, der den Sonnenschein nutzte und auf der Außenanlage Bambus futterte, bevor er eine Kletterpartie unternahm und sich eine Etage weiter oben zu einem Nickerchen entschloss ;-)
Nach gefühlten 48 Stunden stand ich dann endlich vor dem verglasten Wohnzimmer von Meng Meng und ihrem Nachwuchs. Die Pandadame hatte sich in einer halb verborgenen Mulde niedergelassen und widmete sich dem Bambusverzehr. Immerhin bewegte sie sich nach einer Weile, um sich weiteren Bambus zu holen und so konnte ich einen Blick auf einen ihrer Sprösslinge werfen, der im Bambusgestrüpp verborgen war und dahinter hervorlugte ;-)
Den anderen Zwilling habe ich heute nicht gesehen. Meng Meng ließ sich mit einer neuen Ladung Bambus wieder in der Mulde nieder und ließ es sich dort schmecken.
Ich habe daraufhin den Panda Garden verlassen und bin zum Bärenrevier spaziert.
Offenbar kam ich zeitlich gerade richtig - Kragenbär Plato hatte sein Schläfchen gerade beendet, gähnte einmal herzhaft und begann, sein Höhlenhochbett zu verlassen und die Anlage zu erkunden. Seine Nachbarn, die Polarwölfe, gönnten sich derweil eine kleine Siesta. Nun zog es mich aber zu Katjuscha.
Die Eisbärin schien nicht ganz so lange geschlafen zu haben wie ihr Kollege Plato - sie stiefelte bereits munter über die Anlage, tauchte einmal hier, einmal dort auf und schien guter Dinge zu sein, was mich natürlich sehr freute :-) Ich habe Katjuscha noch eine Weile bei ihrer Geschäftigkeit zugesehen und mich daraufhin in Richtung Ausgang verabschiedet. Es war ein recht interessanter Besuch im Zoo, fand ich.
Die Schlussrede des Eintrages hält auch heute selbstverständlich Knut.
Das Fotoalbum von Knut und Gianna an einem sonnigen Wintertag im Schnee ist hier zu finden.
Nun geht dieser teils regnerische, teils sonnige, am Ende aber doch wieder verregnete erste Februarmontag seinem Ende zu, der morgige Tag soll wieder einmal ein regenloser solcher werden - ich lasse mich überraschen ;-)
Eclipse Next 2019 - Gehosted von Overblog
