Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Dieser dunkelgraue und fast durchgängig verregnete Sonntag hat immerhin ein interessantes Datum zu bieten ;-)
So richtig hell werden wollte es heute nicht, statt dessen kamen mehr oder minder fast ständig Regentropfen vom Himmel, in unterschiedlicher Intensität. Immerhin bin ich noch ohne Zuhilfenahme eines Regenschirms zur Bahn gelangt, die mich zum Zoo beförderte ;-)
Kaum war im im Zoo angekommen, begann es dann aber doch zu tröpfeln. Dennoch war der Zoo heute erstaunlich gut besucht, wie ich feststellen durfte. Mein erster Weg führte mich wie immer ins Bärenrevier. Vorbei an Kragenbär Plato, der in seinem Höhlenhochbett schlief, sowie den Polarwölfen, ging es weiter zur Eisbärenanlage.
Katjuscha lag in ihrem Höhleneingang, war aber immerhin wach und blinzelte vorsichtig in die Richtung ihrer Besucher. Ich beschloss, später noch einmal bei ihr vorbeizuschauen und bin zum Panda Garden spaziert. Trotz des Regenwetters standen dort die Besucher Schlange. Ich habe von dem Vorhaben, mich ihnen anzuschließen, daraufhin Abstand genommen und bin zu den Erdmännchen gewandert, bei denen man sich erstmals seit sieben Jahren über vierfachen Nachwuchs freuen darf :-)
Obwohl ich erfuhr, dass sich die ganze Familie kurz vorher noch im Freien aufgehalten hatte, war diese nun gänzlich verschwunden. Ab und zu schaute ein Erdmännchen, das offenbar die Wächterfunktion übernommen hatte, aus einer Höhle, besah sich das Wetter und war wieder verschwunden. Es war offenbar nicht das Wetter für Familie Erdmann ;-)
Ich habe nun noch eine Runde durch das Tropenhaus folgen lassen, das heute ebenso gut besucht war und mich dann wieder in den Regen hinaus begeben. Die Schlange vor dem Panda Garden hatte derweil nicht abgenommen, so dass ich ein weiteres Mal darauf verzichtete, mich dort anzustellen ;-)
Nach einer Regenrunde durch die Adlerschlucht ging es wieder zurück zur Eisbärenanlage. Und tatsächlich, Katjuscha lag nun nicht mehr blinzelnd im Höhleneingang - die Eisbärendame hatte sich mittlerweile erhoben und lugte durch den Regen in die Welt hinaus. So wirklich überzeugend fand sie diese Witterung wohl nicht, deshalb blieb sie dort, wo sie war. Absolut nachvollziehbar, wie ich fand ;-)
Inzwischen begann es stärker zu regnen und ich habe den Weg zum Ausgang eingeschlagen. Kragenbär Plato war mittlerweile wach und lugte aus seinem Höhlenhochbett in den Regen hinaus. Die Panzernashörner hielten sich offenbar im Innenbereich auf, während die Elefanten Schutz unter dem Dach ihres Hauses gesucht hatten. Und auch die Zookassen waren nun eher spärlich besucht.
Ich habe nun zugesehen, dass ich dem Regen entkam und war recht froh, wieder in meinen vier Wänden angekommen zu sein.
Den Abschluss dieses Eintrages überlasse ich natürlich Knut.
Das Fotoalbum von einem weiteren Wintertag bei Knut kann hier angesehen werden.
Das soll es von diesem ersten Februarwochenende, das wenig winterlich daherkam, auch bereits gewesen sein. Ob sich der Winter in diesen Breitengraden und in diesem Winter, der aktuell keiner ist, überhaupt noch einstellen wird, bleibt abzuwarten, ich glaube derzeit nicht daran, lasse mich aber gern eines Besseren belehren ;-)
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