Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Um es vorwegzunehmen - mir ist weder ein Unglück geschehen, noch muss ich mich über Widrigkeiten irgendwelcher Art beklagen - es war ein ganz normaler Tag für mich, dieser letzte Arbeitstag der Woche, der auf den 13. des Monats fällt. In der Tat habe ich es erst mitbekommen, als ein Kollege mir gegenüber erwähnte, dass heute gerade der "Unglückstag" stattfindet ;-) Für mich war es keiner - es ist Freitag, ich darf mich auf das bevorstehende Wochenende freuen und war am Nachmittag im Zoo :-)
Nachdem ich mich von den beiden amtierenden Murmeltieren habe begrüßen lassen, die neben ihrer gefüllten Futterschale hockten und diese genüsslich leerten, habe ich mich gemächlich auf den Weg zum Bärenrevier begeben. Im Zoo ging es heute recht übersichtlich zu, von den kommentierten Fütterungen, die gerade liefen, einmal abgesehen ;-)
Vorbei an dem Zwergflusspferd, das faul auf seiner Anlage lag, und dem Anoa, der über seine Anlage flitzte, kam ich im Bärenrevier an. Lippenbären bekam ich auch heute nicht zu Gesicht, dafür balancierte Nachbar Plato gerade formvollendet auf einem Baumstamm, was nett anzusehen war, nur leider wollte in diesem Moment meine Kamera nicht so wie ich ;-)
Weiter ging es zur Eisbärenanlage. Katjuscha lag anfangs noch blinzelnd im Höhleneingang, war kurz darauf auf den Beinen und spazierte quer über die Anlage, um den Höhleneingang vor dem Vogelhaus zu inspizieren. Eine ganze Weile stand sie mit dem Kopf voran dort drinnen und präsentierte dem geneigten Besucher ihre nicht eben saubere Hinteransicht. Einen kurzen Blick nach draußen gestattete sich Katjuscha dann doch noch, bevor sie wieder im Höhleneingang verschwand ;-)
Daraufhin habe ich mir die Fütterung der Nasenbären angesehen - früher ein gutbesuchtes Ereignis und nun auch wieder :-) Mittlerweile trauen sich die Weißrüsselchen auch in der Gegenwart des Tierpflegers an die Futterschale und nicht nur das - der frechere oder mutigere der beiden wagte sich an besagten Tierpfleger und begann, dessen Hosentaschen zu durchsuchen ;-)
Nachdem ich mich von Plato verabschiedet hatte, der zufrieden im Grünen lag und mir dabei sein rundes Hinterteil zukehrte, ging es nun bereits wieder in Richtung Ausgang - ein hartnäckiger Nieselregen begleitete mich inzwischen. Aber natürlich habe ich den Elefanten noch einen Besuch abgestattet, bevor ich mich per S-Bahn heimwärts befördern ließ.
Und wie immer überlasse ich den Abschluss des Eintrages Knut.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.
Ich gönne mir nun noch einen feinen Freitagabend und freue mich auf das kommende Wochenende :-)
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