Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Diese Arbeitswoche hat so richtig Fahrt aufgenommen, so dass heute bereits das Halbfinale derselben auf der Tagesordnung stand. Gefeiert habe ich dieses Event natürlich nicht, sondern bin wie immer meiner Arbeit nachgegangen.
Die Temperaturen erreichten heute moderate 25 Grad und als ich am Nachmittag ins Freie und den Zoo startete, kam erst einmal ein kräftiger Platzregen herunter. Nun gut, als ich am Zoo ankam, hatte sich der Regen bereits wieder verflüchtigt und ich konnte trockenen Hauptes und Fußes meinen Rundgang starten ;-)
Das Ferienende machte sich heute bemerkbar, es war deutlich leerer als in den vergangenen Wochen, wie ich feststellen durfte, als ich in Richtung Bärenrevier pilgerte. Auf dem Weg dorthin wurde ich von dem Anoa begrüßt, das in direkter Nachbarschaft der Lippenbären wohnt. Letztere waren heute nicht zu sehen; ebenso Kragenbär Plato nicht - auf dessen Anlage tummelten sich zwei Tierpfleger und waren mit Putz- und Säuberungstätigkeiten beschäftigt.
Also ging es weiter zur Eisbärenanlage, vor der sich erstaunlicherweise etliche Besucher befanden. Katjuscha befand sich zu der Zeit im Wasser, futterte anfangs noch, wobei nicht zu erkennen war, worum es sich handelte und sitzbadete entspannt. Lange hielt sie es aber nicht im Wasser - es ging zurück auf die Anlage - Katjuscha hatte noch etwas zu tun - die Inspektion der Höhleneingänge stand nun an ;-)
Ich habe mich nun aus dem Bärenrevier verabschiedet und nun die Alpakas besucht. Wie ich erfahren habe, kam am Zoojubiläumsfeiersonntag dort süßer Nachwuchs zur Welt. Mama Ophelia hat ein kleines Söhnchen bekommen und so habe ich bei der jungen Familie vorbeigeschaut. Ophelia befand sich mit ihrem Sprössling allein auf der Anlage. Die Mama futterte frisches Laub, während der Nachwuchs einige Meter neben ihr saß und die Gegend im Auge behielt ;-)
Nachdem ich mich überzeugt hatte, dass Alpaka-Mama Ophelia und ihr noch namenloses Söhnchen munter und wohlauf waren, habe ich einen Abstecher zu den Murmeltieren unternommen. Oben auf ihrem Felsen hielten heute gleich zwei dieser putzigen Kerlchen Wache, allerdings jedes für sich, vermutlich eine besondere Form der Arbeitsteilung ;-)
Als ich vor der Anlage der Elefanten stand, die sich dort ihr frisches Laub schmecken ließen, begann es erneut zu regnen, was mich dazu veranlasste, den Zooshop aufzusuchen und durch diesen den Zoo zu verlassen. Ich erreichte noch halbwegs trockenen Hauptes den Bahnhof Zoo und ließ mich heimwärts befördern. Als ich daheim ankam, war der Regen bereits wieder Geschichte, mittlerweile schien die Sonne ;-)
Der Abschluss des Eintrages bleibt natürlich Knut vorbehalten.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut darf gern hier durchgeblättert werden.
Nun geht der Mittwoch allmählich in den Abend über, die Sonne hat sich verabschiedet und weitere Regenschauer sind in den nächsten Stunden nicht ausgeschlossen, die Natur kann es brauchen ;-)
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