Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Heute ging nun tatsächlich bereits die letzte Märzwoche an den Start und ich frage mich wieder einmal, wo die Zeit abgeblieben ist. Ich hatte heute noch frei und so durfte ich den Alltag noch einen Tag hinausschieben und konnte recht entspannt in diesen Montag starten. Und so habe ich den Gelegenheit genutzt, bei kühlen Temperaturen und leichtem Nieselregen wieder einmal im Zoo vorbeizusehen ;-)
Im Zoo ging es heute ausgesprochen ruhig und übersichtlich zu, was die Besucher angeht, kein Vergleich zu meinem gestrigen Besuch im Tierpark. Und so kam ich im Bärenrevier an, ohne dass mir auf dem Weg dorthin auch nur ein Besucher begegnete ;-) Ein Blick auf die Eisbärenanlage verriet mir, dass Katjuscha noch nicht draußen war. Dafür war Kragenbär Plato auf seiner Anlage zugegen und warf verschlafene Blicke in die Gegend ;-)
Im Panda Garden gesellte ich mich zu den anderen drei Besuchern und sah einen schlafenden Jiao Qing und eine Meng Meng, die den Rückwärtsgang übte. So spannend war das nicht und so habe ich dem gegenüberliegenden Tropenhaus einen Besuch abgestattet. Nachdem ich einer Weile Gorilla-Dame Fatou beim Frühstück zugesehen habe und Gorilla-Mann Sango bestaunt habe, bin ich noch einmal in den Panda Garden zurückspaziert.
Jiao Qing lag immer noch nahe der Besucherscheibe und hielt sein Nickerchen; Meng Meng hingegen inspizierte derweil die Tür zum Liebestunnel, bis ein Tierpfleger ihr einige Aststücke Bambus auf die Anlage warf, die Meng Meng offenbar interessanter fand und sich begeistert darüber hermachte.
Nach einem Kurzbesuch in der Adlerschlucht wollte ich aber nun wieder ins Bärenrevier zurück, fand die Eisbärenanlage immer noch leer vor und habe daraufhin erst einmal eine Runde durch das Vogelhaus gedreht.
Kaum war ich wieder vor der Eisbärenanlage angelangt, war sie da, die Katjuscha. Fluffig und weiß - sie schien gerade erst aus dem Innengehege gekommen zu sein, sah sich aufmerksam um und nahm nun ihre Mulchecke in Augenschein. Dort fand sie einen Autoreifen vor, der sie offenbar mehr störte als zum Spielen animierte - das Teil wurde mit der Tatze weggefegt, bis Katjuscha genug Platz in ihrer Mulchecke hatte, um dort Platz zu nehmen.
Froh, Katjuscha gesund und fit erlebt zu haben, ging es nun wieder in Richtung Ausgang. Kragenbär Plato hatte den Nieselregen zum Anlass genommen, wieder sein Höhlenhochbett aufzusuchen, während ich diese Witterung widrig genug fand, um den Zoo zu verlassen und mich heimwärts befördern zu lassen. Den Rest des Tages wechselten sich Wind, Regen und Sonnenschein munter ab, wechselhafter geht es fast nicht, wenigstens blieben die angedrohten Gewitter aus ;-)
Die Schlussrede des Eintrages hält selbstverständlich auch heute Knut.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei einem sehr verspielten Knut kann hier angesehen werden.
Nun, diese Woche startete noch ganz entspannt für mich, ab morgen hat mich der Arbeitsalltag wieder und ich arbeite immer noch an den Fotoalben von meinem verlängerten Wochenende, glaube aber, auf einem guten Weg zu sein ;-)
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