Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Das seit einigen Tagen über den hiesigen Gefilden herrschende Hoch Dorit tat auch heute getreulich seinen oder ihren Dienst und präsentierte im Tagesverlauf Temperaturen bis zu 14 Grad in Berlin und einen traumhaften, sonnigen Frühlingstag. Besser geht es nicht :-)
Und natürlich ging es heute wieder in den Zoo. Ich habe heute die U-Bahn gewählt, was sich als schweren Fehler herausstellte. Nach dem gestrigen Warnstreik ist man heute offenbar in einen Bummelstreik übergegangen. Ich glaube, am zuverlässigsten fährt die U-Bahn, wenn sie nicht fährt. Egal, irgendwann war ich dann doch im Zoo ;-)
Vor dem Zoo erstreckte sich die Schlange vor den Kassen bis hinter den U-Bahn-Eingang. Grund war der heutige Aktionstag "Berlin sagt Danke", an dem sich verschiedene Einrichtungen Berlins beteiligten, darunter auch der Zoo, der 1.500 ehrenamtlich Tätige heute in den Zoo einlud. Was dazu führte, dass es dort bereits früh sehr voll war; das herrliche Wetter tat sein Übriges und so war heute im Zoo die Hölle los ;-)
Es war streckenweise kein Durchkommen, so dass ich um den Panda Garden und das Tropenhaus von vornherein wohlweislich einen großen Bogen gemacht und mich auf Areale beschränkt habe, in denen es nicht gar so voll war. Und so kam ich erst auf Umwegen im Bärenrevier an.
Die Bewohner dieses Reviers nahmen den Trubel vor ihren Anlagen recht cool auf, in dem sie diesen größtenteils verschliefen ;-) Kragenbär Plato tat dies in seinem Höhlenhochbett, Eisbärin Katjuscha in ihrer Mulchecke.
Ich habe mir eine nächste relativ besucherarme Stelle gesucht und den Alpakas am Landwehrkanal einen Besuch abgestattet.
Hier befand sich tatsächlich nur mehr eine Handvoll Besucher, die den dortigen Bewohnern beim Futtern zusahen. Ich stand hier eine ganze Weile und habe die Ruhe genossen, bevor ich noch einmal zur Eisbärenanlage spaziert bin oder mich eher durch die Besuchermassen durchschlängeln musste ;-)
Und immerhin - Katjuscha bequemte sich zu einer klitzekleinen Bewegung und blinzelte in den Tumult vor ihrer Anlage, um kurz darauf ihr Nickerchen fortzusetzen. Kluge Dame ;-)
Ich habe mich nun durch den Zoo zurück zum Ausgang gekämpft; bei diesen Temperaturen hatten sich nun auch die Eisverkäufer mit ihren Ständen in Stellung gebracht, was eine weitere Schlangenbildung mit sich brachte. Jedenfalls war ich froh, endlich den Zooshop erreicht zu haben und durch denselben den Zoo verlassen zu können. Die Schlange vor den Kassen hatte sich mittlerweile multipliziert ;-)
Natürlich bleibt der Abschluss des Eintrages Knut überlassen.
Das Fotoalbum vom Besuch bei meinem Herzensbärchen, das an diesem Tag seinen Schnee genoss, ist hier zu finden. Was für ein Unterschied - damals lag Schnee und ein kleiner Eisbär hatte seine helle Freude daran - und heute war Frühling ;-)
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