Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Das also zur Jahresstatistik, wonach das Jahr 2018 noch 66 Tage bereithält. Nun, dieser 299. Tag, der letzte Freitag des Monats Oktober, kam kühl und überwiegend grau daher, die Sonne gestattete sich lediglich einen kaum wahrnehmbaren Kurzbesuch. Immerhin blieb es größtenteils trocken.
Meine Arbeitswoche endete heute zu meiner Freude recht früh und so konnte ich bereits um die Mittagszeit in den Zoo starten :-)
Im heute recht übersichtlich besuchten Zoo habe ich den Weg wie immer zuerst zum Bärenrevier eingeschlagen. Der erste Bewohner dort, den ich zu Gesicht bekam, war Kragenbär Plato, der entspannt auf einem dicken Baumstamm lag und einfach so den Tag zu genießen schien. Gelegentlich schnupperte er in Richtung Bäreninnenhof, zu mehr Aktivitäten schien er nicht bereit zu sein. Ähnlich ruhig ging es nebenan bei den Polarwölfen zu ;-)
Und nun ging es weiter zu den Eisbären. Wolodja spielte im Wasser mit seinem Surfbrett, wie man den Geräuschen aus dem Wasserbecken entnehmen konnte. Ich habe dennoch erst einmal bei der Nebenanlage vorbeigesehen, um Katjuscha zu besuchen. Die Eisbärin stand auf ihrer Anlage und besah sich aufmerksam die Umgebung. Ihrem Fellmuster war zu entnehmen, dass sie bereits ein Bad genommen haben musste ;-)
Im Wasserbecken der großen Anlage ging es lebhafter zu. Wolodja war dort zugange und bespielte mit Eifer und Verve das Surfbrett und das rot-blaue Spielzeug. Dabei knallte er das Surfbrett mehrmals mit Schwung an die Insel, tauchte darunter hindurch (unter dem Surfbrett natürlich, nicht unter der Insel *g*) und versuchte immer wieder, das Spielzeug auf dem Brett zu platzieren. Irgendwann wurde ihm dieses Unterfangen wohl zu langweilig und er spazierte an Land ;-)
Ich habe nun die Gelegenheit genutzt, anderen Zoobewohnern einen Besuch abzustatten. Und heute bin ich auch einmal wieder bei den Pandas vorbeigekommen. Jiao Qing saß auf seiner Außenanlage, hatte sich sehr publikumswirksam direkt vor die Balustrade gesetzt und futterte dort genüßlich seinen Bambus. Meng Meng befand sich ebenfalls auf ihrer Außenanlage, erwies sich allerdings als weniger kooperativ - sie wandte den Besuchern demonstrativ ihr rundes Hinterteil zu ;-)
Nach einer Runde durch das Tropenhaus - sämtliche Bewohner befanden sich heute drinnen, der kühlen Witterung wegen, habe ich mich noch einmal auf den Weg ins Bärenrevier gemacht. Kragenbär Plato hatte mittlerweile seinen Baumstamm verlassen und war auf Futtersuche gegangen, Katjuscha stand immer noch auf der Anlage und schaute sich um, während Wolodja seine Freundschaft mit der Mulchecke erneuert haben musste - er hatte sich wieder einmal in einen Fast-Schwarzbären verwandelt ;-)
Auf meinem Weg zum Ausgang habe ich noch kurz bei den Murmeltieren und den Elefanten vorbeigeschaut, bevor ich mich durch den Zooshop nach draußen schlängelte ;-)
Das Schlusswort des Eintrages übernimmt natürlich Knut.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei einem gutgelaunten und verspielten Eisbärchen Knut darf gern hier durchgeblättert werden.
Und nun steht es vor der Tür, das stundenmäßig längste Wochenende des Jahres - der Zeitumstellung sei Dank ;-)
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