Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Nun ist sie also wieder da - die Winterzeit, eigentlich ja die Normalzeit, die seit Jahren von der Sommerzeit abgelöst wird und die mittlerweile den Großteil des Jahres gilt. Diese Normalzeit hat natürlich den Vorteil, dass man zum Einen die im März gemopste Stunde zurückgeschenkt bekommt und zum Anderen, dass es früh wieder etwas heller ist, was nicht sehr lange anhalten dürfte. Dass es dafür bereits am Nachmittag zu dunkeln beginnt, ist die Kehrseite der Medaille ;-)
Ich war natürlich heute extra früh auf den Beinen und kam kurz vor Öffnung des Zoos dort an. Allerdings war ich damit nicht allein; es warteten bereits etliche weitere Besucher auf die Gelegenheit, den Zoo zu entern ;-)
Nach Öffnung der Zootore war ich die Einzige, die sich in Richtung Bärenrevier bewegte und so durfte ich die Bären als erste Besucherin begrüßen :-) Und sie mich natürlich, was Wolodja auch in die Tat umsetzte, er wartete bereits vor der Besucherscheibe :-))) Kurz darauf begann er, die Tiefen des Wasserbeckens zu ertauchen und ich bin nun vor die Nebenanlage spaziert, wo Katjuscha bereits bereitstand und neugierig die Umgebung, mich eingeschlossen, musterte ;-)
Wolodja hatte indes seinen Tauchgang erfolgreich beendet und ein Stück Fleisch erbeutet, das umgehend verspeist wurde. Kurz darauf fand er noch ein weiteres Stück im Wasserbecken und ließ sich auch dieses schmecken. Zu weiteren Aktivitäten im Wasser war er leider nicht bereit und spazierte wieder an Land. Die Mulchecke wurde heute ignoriert und so nahm Wolodja wieder die Höheninspektionstätigkeit auf.
Nun gut, so wahnsinnig spannend war das nicht und so bin ich erst einmal zu einer Zoorunde aufgebrochen. Kragenbär Plato sah ich gerade wieder in seiner Höhle verschwinden und so ging es weiter zum Panda Garden. Den dortigen Bewohnern gefällt das kühle Wetter um einiges besser als die Hitzemonate, die dieses Jahr überreichlich präsentierte. Die Bären hielten sich in dieser Zeit fast ausschließlich in ihren verglasten Wohnzimmern auf. Jiao Qing saß gemütlich auf seiner Bank und widmete sich dem Bambus, während Meng Meng auf ihrer Außenanlage wieder einmal rückwärts lief ;-)
Vorbei an den abwesenden Erdmännchen, denen es heute sicherlich zu kalt war, ging es weiter zu den Flamingos, die das Wetter durchaus für annehmbar befanden. Und schon war ich bei den Elefanten. Victor hatte Besuch von seiner Drumbo, allerdings hatten sich die beiden heute offenbar nicht allzu viel zu erzählen. Auf der Anlage der Elefantenkühe ging es auch eher gemütlich zu - man futterte sich entspannt über die Anlage ;-)
Ein Besuch in der Adlerschlucht musste natürlich sein, bevor es mich wieder ins Bärenrevier verschlug.
Kragenbär Plato war mittlerweile wieder auf seiner Anlage und dort auf Futtersuche unterwegs. Bei den Eisbären hatte sich in der Zwischenzeit nichts Nenneswertes getan - Katjuscha stand immer noch wie festgewachsen auf ihrer Anlage und Wolodja saß nun im Höhleneingang. Nach einem kurzen Rundgang durch das Vogelhaus habe ich den Weg zum Ausgang eingeschlagen. Besonders voll wollte es heute im Zoo nicht werden und auch vor den Kassen ging es eher gemütlich zu.
Die Schlussrede des Eintrages überlasse ich selbstverständlich Knut.
Und so kann es gehen - dank der Winterzeit wird es jetzt am späten Nachmittag bereits dunkel, wie nicht anders zu erwarten ;-) Ich sortiere nun noch meine diversen Fotos, die in den letzten Tagen im Zoo entstanden sind und sehe der kommenden Woche erwartungsvoll entgegen ;-)
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