Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Nachdem Sturmtief Friederike gestern Teile Europas heimsuchte, was in anderen Teilen Deutschlands zu schweren Schäden und bedauerlicherweise auch Todesopfern führte, blieb Berlin davon fast unbehelligt. Ein wenig Schneefall am Vormittag, der natürlich nicht liegen blieb, die bundesweite Einstellung des Bahnverkehrs, was natürlich dann doch die Hauptstadt betraf, ansonsten ging hier fast alles ungewohnterweise seinen gewohnten Gang. Der öffentliche Nahverkehr funktionierte und tat es auch heute noch. Und so habe ich am Ende der Arbeitswoche heute wieder einmal im Zoo vorbeigeschaut.
Die Zookassen waren heute nicht besetzt, statt dessen musste man sich an einem neu eingerichteten Ticket-Schalter neben dem Service-Center anstellen, um dort seine Karte zu erwerben. Die Drehkreuze sind derzeit gesperrt und so muss sich der Jahreskarteninhaber an der Schlange vor dem Service-Center durchquetschen, um dem dort diensthabenden Menschen seine Jahreskarte zu präsentieren, die wie in alten Zeiten gescannt wird, warum auch immer ;-)
Da das Wetter auch heute eher gewöhnungsbedürftig war, grau und regnerisch war es hier, blieb der Zoo heute ziemlich leer. Auf meinem Weg zum Bärenrevier begnete mir lediglich ein Tierpfleger, der auf seinem Fahrrad von A nach B unterwegs war.
Lippenbär Rajath war auf seiner Anlage und sauste an den Scheiben entlang. Nebenan erging sich Kragenbär Plato im Grünen.
Nun zog es mich aber zur Eisbärenanlage und tatsächlich, dort herrschte Bewegung. Katjuscha erwanderte ihre Anlage, schaute immer mal wieder bei ihrer Mulchecke vorbei, um diese mit schnöder Nichtachtung zu bedenken und den Rückweg anzutreten. Sie machte jedoch einen munteren und fitten Eindruck.
Nachdem ich den Versuch unternommen hatte, den Alpakas einen Besuch abzustatten, es ließ sich nur leider keiner blicken, bin ich zum Panda Garden spaziert.
Nach einem Abstecher zu den Polarwölfen, die aufmerksam ihre Besucher unter die Lupe nahmen, sowie bei Kragenbär Plato, der seinen Anlagenspaziergang mittlerweile beendet hatte und entspannt über einem Baum abhing, ging es nun zu den Pandas.
Auch dort waren ausgesprochen wenige Besucher anzutreffen, viel los war bei den Bären allerdings auch nicht ;-)
Jiao Qing befand sich in seinem verglasten Wohnzimmer und war die meiste Zeit auf Wanderschaft, ausgenommen von wenigen Momenten, wo er sich ausruhen musste. Bambus war wohl gerade nicht so sein Ding ;-) Meng Meng hingegen befand sich hinter den Kulissen.
Nachdem ich mich von den munter futternden Elefanten und den Steinböcken verabschiedet hatte, habe ich mich durch den Zooshop geschlängelt und bin zur S-Bahn geeilt, inzwischen nieselte es wieder.
Die Bahnen fuhren zuverlässig, auch nach Friederike, so dass ich mich bald in heimatlichen Gefilden befand :-)
Der Abschluss des Eintrages bleibt natürlich Knut vorbehalten.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei einem verspielten Eisbärchen Knut in Eis und Schnee kann gern hier durchgeblättert werden.
Und nun kann es kommen, das dritte Wochenende des Jahres, wobei in Berlin wohl diesmal die Sonne durch Abwesenheit glänzen wird, nichts Neues, nach den Erfahrungen der vergangenen Tage ;-)
Eclipse Next 2019 - Gehosted von Overblog
