Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Heute ging es nun an den Start, das erste Wochenende des Jahres. Nachdem die vergangenen Tage grau, verregnet und sonnenlos verliefen, präsentierte sich der heutige Samstag sowohl trocken als auch zeitweise sonnig.
Und so habe ich mich am Vormittag auf den Weg in den Zoo gemacht, vor dem mich bereits einen lange Besucherschlange vor den Kassen begrüßte. Nachdem ich das Drehkreuz überlistet hatte, das sich heute wohl im Verweigerungsmodus befand, bin ich natürlich wie immer zuerst zum Bärenrevier spaziert.
Die Polarwölfe begrüßten mich auch heute mit einem Konzert, was ich sehr zuvorkommend fand. Einige Meter vor der Besuchersichtscheibe wurde mittlerweile die übliche winterliche Absperrung aufgestellt, so dass man kaum noch brauchbare Fotos von ihnen hinbekommt, ohne durch die Scheibe fotografieren zu müssen. Darüber hinweg zu fotografieren ist so gut wie unmöglich, es sei denn, man ist mindestens 2,50 Meter groß ;-)
Eisbärin Katjuscha verhielt sich anfangs wenig kooperativ - der Tannenbaum war vor ihrem Höhleneingang geparkt und dahinter blitzte ein wenig weißes Fell hervor.
Bei meinem Abstecher in den Panda Garden durfte ich feststellen, dass Jiao Qing in seinem Wohnzimmer lag und schlief, während Meng Meng sich offenbar hinter den Kulissen aufhielt. Ich habe daraufhin erst einmal einen Streifzug durch die benachbarten Tierhäuser folgen lassen. Im Tropenhaus war es allerdings derart voll, dass ich daraus geflüchtet bin und lieber die Tiere besucht habe, die sich heute im Freien aufhielten.
Dabei durfte ich die Bekanntschaft eines kleinen Wasserbüffels machen, der am 11. Dezember 2017 geboren wurde und den Namen Uwe erhielt. Naja, der Name tut keinem weh und dem kleinen Wasserbüffel wird es egal sein ;-) Uwe fühlt sich offenbar ganz wohl in der Bande seiner Artgenossen und ist immer mit von der Partie :-)
Nachdem ich eine Abstecher zu den Pinguinen unternommen hatte, bin ich zum Landwehrkanal spaziert, um die Alpakas zu besuchen. Diese befanden sich in voller Besetzung draußen und futterten Möhren und Rüben.
Ein weiterer Besuch an der Eisbärenanlage zeitigte wenigstens einen kleinen Erfolg. Katjuscha war wach, lugte einige Male hinter ihrem Tannenbaum aus dem Höhleneingang hervor, um sich daraufhin weiterzuputzen. Gut, das muss schließlich auch sein ;-)
Ich habe mich nun auf den Weg zum Ausgang begeben und durfte nach dem Verlassen des Zoos feststellen, dass die Schlange vor den Kassen mittlerweile bis zum U-Bahn-Eingang reichte. Verständlich, die Sonne schien und es herrschten milde 8 Grad ;-)
Die Schlussrede des Eintrages bleibt wie immer Knut vorbehalten.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut an einem feinen sonnigen Tag im Schnee darf hier durchgeblättert werden.
Das war er also, der erste Teil des ersten Wochenendes des Jahres 2018, das leider nicht so gut begann. Aber ich freue mich dennoch auf den morgigen Sonntag und auf das Jahr 2018, schlimmer kann es ja kaum werden ;-)
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