Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Heute vor acht Jahren wurde in der rbb Abendschau bekanntgegeben, dass im Zoo Berlin ein kleiner Eisbär von seinem Menschenpapa per Fläschchen großgezogen wird und auf den Namen Knut hört. Naja, ob er darauf schon hörte, sei dahingestellt...
Und es ist schon eine seltsame Duplizität der Ereignisse, dass fast um die gleiche Zeit in diesem Jahr ein Orang-Utan-Mädchen namens Rieke wiederum per Hand aufgezogen wird und eine ähnliche Aufmerksamkeit und Beachtung auf sich zieht, wie seinerzeit der kleine Eisbär Knut.
Ich bin mir nicht sicher, ob das dem kleinen Mädchen guttut, obwohl sie konsequent abgeschirmt wird. Knut wurde es seinerzeit auch, bevor er am 23. März 2007 das erste Mal auf die Anlage tapste. Und dann ging der Hype los und ich bin mir sicher, dass das, was in der Folgezeit geschah, nicht zu Knuts Wohlergehen ausging. Ich möchte hier nicht weiter auf diese Geschichte eingehen, sie ist bekannt. Ich wünsche an dieser Stelle nur, dass dem kleinen Orang-Utan-Mädchen Rieke keine Initiative sämtliche Türen in die Zukunft verbaut. Einen Tierparkdirektor, der Besitzansprüche auf die Kleine erhebt, gibt es in diesem Fall glücklicherweise nicht. Also, alles Gute an Dich, kleine Maus.
Und da es keine aktuellen Fotos aus dem Zoo gibt, überlasse ich Knut heute die alleinige Hauptrolle.
Das Fotoalbum von diesem kalten Januartag kann hier angesehen werden.
Ich kann es immer noch nicht glauben, dass das schon so lange her sein soll, so gegenwärtig ist es mir immer noch und das wird es wohl auch bleiben...
Ich wünsche dennoch allseits ein schönes Wochenende ;-)
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