Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Es ist Dezember. Heute präsentierte sich dieser Monat von seiner eher unangenehmen Seite. Der angedrohte Schneeregen ist zwar (bisher) ausgeblieben, jedoch stürmt und regnet es seit dem Nachmittag ununterbrochen. Da hatte ich ja noch Glück, dass ich früh im Trockenen zu meiner Arbeitsstelle gelangt bin. Aus meinem Bürofenster konnte ich dann den dauergrauen Himmel betrachten, der nichts Gutes verhieß ;-)
Naja, ein kurzer Zoorundgang war am frühen Nachmittag noch drin :-)
Tosca und Nancy
Die drei Eisbärinnen gingen heute unterschiedlichen Beschäftigungen nach. Katjuscha hatte sich einmal mehr in ihrem Höhleneingang verschanzt und diesen uneinnehmbar gestaltet, indem sie einen der beiden Tannenbäume davor gelegt hatte. Tosca beobachtete die Vorgänge auf der benachbarten Vogelhausbaustelle und Nancy tat erst einmal nichts. Nach einer Weile war ihr das wohl zuwenig und sie begann, sich um Toscas Ohren zu kümmern und diese abzuschlecken ;-)
Polarwölfe
Bei den Polarwölfen ging es hoch her, es war Raufstunde und Kaspar war immer mittendrin. Ein richtiger Schlingel ist aus ihm geworden ;-) Ansonsten waren zumeist leere Tieranlagen zu bestaunen und entsprechend leer war es auch im Zoo. Der Sibirische Steinbock beäugte daher aufmerksam jeden zufällig vorbeischauenden Zoobesucher. Viel zu tun hatte er damit nicht ;-)
Sibirischer Steinbock
Da es zunehmend ungemütlicher zu werden begann, habe ich schnell den Weg zum Ausgang eingeschlagen. Das war nicht die schlechteste Entscheidung, kurz bevor es draußen richtig unnett zu werden begann, war ich im Trockenen. Ein schöner Dezembertag sieht anders aus und heute habe ich gelesen, dass die Wahrscheinlichkeit auf weiße Weihnachten in Berlin bei umwerfenden 25 Prozent liegt.
Knut am 7. Dezember 2008
Das Fotoalbum von diesem Tag vor drei Jahren kann sich hier angeschaut werden. Knut hatte viel Spaß mit seinen Jutesäcken.
Nun ist es draußen bereits wieder stockdunkel, es regnet unverdrossen vor sich hin und der Wind pfeift. Da kann man jedem nur wünschen, heute nicht mehr aus dem Haus zu müssen.
Ich muss nicht und genieße jetzt einen ruhigen Abend im Warmen und Trockenen ;-)
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